четверг, 30 декабря 2010 г.

Zug- und sonstige Verspätungen

Vor Monats- und Jahresende noch schnell eine Aktualisierung:

Geschaffen wurde eine eigene Frame für Geschriebenes, an dem außer mir auch andere teilhaben.

Die betreffende Ecke besteht schon seit längerem, nur war sie schwer auffindbar versteckt in einem Wust aus Anderem. Und nun hat sie sich verselbständigt. Allgemeine Tendenz: von ernsthaftem Ernst zu blödelndem Ernst. Aber das muss nicht so weitergehen; bislang isses bloß so.

Findet man hier.

Heute kam dann auch gleich was neues hinzu; und zwar:

Von Zugverspätungen und hinterherhinkender Bewußtseinsentwicklung.

Findet man auf der Linkleiste ganz zuunterst.

Genau.

среда, 22 декабря 2010 г.

Zwischenbemerkung Sprachenportal

RU_G_Vysozki_Cook
Nachbemerkung Sprachenportal April 2015:

Die deutsche Filiale des Frankschen Sprachenportals mitsamt zweisprachiger Literaturseite wurde inzwischen eingestellt.

Für verschiedenes ursprünglich im Sprachenportal veröffentlichtes Material wurde in der Klamurke eine eigene Seite angelegt; dort findet man, wieauch im klamurkischen Belletristikbereich, gleichfalls einiges von der zweisprachigen Literaturseite wieder.

Kakerlake

  • In die Russischecke tat ich mit kommentierter deutscher Übersetzung das sowjetische Soldatenlied “В путь” rein, geschmückt noch mit einem Link zu YouTube, damit man es sich auch anhören kann:

Ausserdem wurden noch ein paar weiteren so bearbeiteten russischen Liedtexten entsprechende Links eingefüngt; und zwar:

Weiteres folgt

суббота, 18 декабря 2010 г.

Zurechtdenken verbogener Begriffe

Bar/Montenegro

Also denn....

Sieht fast so aus, als habe meine Lebenssituation sich nach außen hin so weit beruhigt, daß ich mehr Konsequenz und mehr Struktur in meine Arbeit reinbringen kann. Was, so es gelingt, doch sicher sehr gut ist.

Im Sprachenportal läuft zur Zeit nix; die ziehen um auf einen anderen Server, und das deutsche Sprachenportal (german.franklang.ru) mitsamt meiner zweisprachigen Autorenseite (zoller.franklang.ru) sind bis voraussichtlich Anfang Januar abgeschaltet. Darnach geht’s weiter.

Da ich aufgrund der Lebensumstände mich in die serbische Sprache einarbeiten muß, wird das Sprachenportal dann entsprechend um diese Sprache bereichert. Letzteres dürfte, sofern man in unseren bewegten Zeiten irgendwas über die Zukunft aussagen darf, im Gegensatz zu so manchen anderen Versprechungen tatsächlich eintreten.

Ein paar wenige neue Sachen sind in der Klamurke erschienen, die alle mit gelegentlich aufflammenden Aktivitäten bei Facebook zu tun haben. Bei Facebook herrscht, im Gegensatz zu Xing, eine gewisse Lockerheit; und wenn man ein paar geistig bewegliche Leute in seinem Umkreis hat kann man gelegentlich durch leichtes Umrühren ganz lustige Bewegungen zustandebringen. Und seit sich zu diesem Umkreis ein gewisser Ernst Tirckl-Wolff hinzugesellt hat, hat man noch ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten an der Hand.Zwei Gespräche mit ebenjenem Ernst Tirckl-Wolff wurden klamurkisiert; und zwar:

Im Weiteren ergab es sich, daß ich nun, unter anderem, mit Außenseiterkunst und künstlerischer Betreuung sogenannter Randgruppen zu tun habe.

Mit den all diesen Bestrebungen zugrundeliegenden Triebfedern kann ich mich verbinden (sonst wär ich ja nicht dabei); nur die Motivationsebene muß, wie mir scheint, noch von Verunreinigungen gesäubert werden. In langsamem Vortasten bin ich nun dabei, verbogene Begrifflichkeiten zurechtzudenken. Meine letzten Blogeinträge sind fast alles Nebenprodukte der Auseinandersetzung mit dieser Problematik; und dieser Schwerpunkt wird unausgesprochen wohl noch für einige Zeit die Untergründe meiner Schreiberei mitbestimmen. Was aber, wenn man den Ausgangspunkt der Klamurke betrachtet, nur normal ist und konsequent.

  • Es begann mit dem Anlauf zur Rezension eines Sammelbandes mit Texten von weiblichen Strafgefangenen: Überwinden der Sprachlosigkeit. Der Titel kommt nicht von ungefähr, da ich, eben, den Sinn der Sache sehe im Wiederfinden der Sprache (womit manche dieser an die Wand gedrückten eine Chance bekommen, auf welche andere, weniger gebeutelte, ohne es zu merken verzichten müssen.

  • Bei der Korrespondenz mit den Hauptinitiatoren dieser Arbeit ergab sich ein weiterer des Zurechtgedachtwerdens harrender Begriff: Was sind Eliten?

  • Und etwas später, damit verbunden: Was sind Randgruppen?

Die Arbeit läuft; und sehr vieles gibt es noch zurechtzudenken und zu besprechen; und Schauplatz selbiger Zurechtdenkerei wird teilweise dieser Blog sein.

So isses.

пятница, 3 декабря 2010 г.

Deutsches

Dieser Blog ist, mitsamt sonstigen von mir betriebenen Netzpräsenzen, zu einem großen Teil in deutscher Sprache.

Vor dem Hintergrund einiger merkwürdiger Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland sei sicherheitshalber angemerkt, daß diese deutsche Sprache außer in besagter Bundesrepublik auch noch gesprochen wird in Ländern wie Österreich, Schweiz, Luxemburg sowie gebietsweise auch noch anderswo in dieser unserer Welt; daß die deutsche Sprache somit nicht Eigentum ist der kontrollwütigen bundesdeutschen Machthaber und daß deren Machtbefugnisse, wie auch die Machtbefugnisse ihrer abmahnwütigen Trittbrettfahrer, sich keineswegs auf sämtliche deutschsprachige Publikationen erstrecken.

Ich selbst bin luxemburgischer Staatsbürger und lebe in Montenegro.

Понятно?

Ansonsten sei angemerkt, daß ich die deutsche Sprache sehr schätze und daß ich allen Widrigkeiten zum Trotz die Absicht habe, mich auch weiterhin in ihr auszudrücken.

So isses

понедельник, 18 октября 2010 г.

Endlich mal wieder….

Verschiedenes zu erledigen habend, gondele ich seit gut drei Monaten in west- und mitteleuropäischen Gefilden herum und komm zu nix.

Das zu erledigende ist nun seit ein paar Tagen erledigt; in weiter östlich gelegenen Gefilden geht das Herumgondeln nun noch etwas weiter; aber irgendwann wird dann wohl Ruhe sein. Und dann wird auch häufiger alles Mögliche seine Aktualisierungen erfahren.

Einiges Wenige gibt es trotzdem zu vermelden:

2nasgr

Georges sei Dank (ich selbst hab das nur online gesetzt) kam in der Spanisch-Ecke des Sprachenportals was hinzu; und zwar: Antonio Machado: Contra la educación física

Nachbemerkung August 2015:

Das ursprüngliche Sprachenportal wurde liquidiert; die wichtigsten Beiträge ziehen nach und nach um in klamurkische Gemächer. Mit soeben vollzogener Einquartierung des Machado-Textes wurde nun auch der Umzug der Spanisch-Texte eingeläuter; weiteres folgt.

2nasgr

Ein PDF wurde erstellt mit verschiedenem Geschriebenem aus dem näheren und ferneren Umfeld des Themenkreises „Arbeit und Einkommen“; findet man hier.

2nasgr

In den Klamurkischen „Notizen von unterwegs“ wurde eine Ecke angelegt für Briefwechsel und herauskopierte Forengespräche, darin außer mir auch andere zu Wort kommen. – Bislang sind das:

2nasgr

Eine Reihe neuer Einträge gab's im Klamurkischen Blog; einfach reingucken, sind nicht zu übersehen; den einen zur Erbauung, anderen zum Ärgernis, und wieder anderen egal; jedem das Seine.

2nasgr

So weit für diesmal.

Hoffend, mich bald wieder melden zu dürfen

Prost
Raymond

пятница, 11 июня 2010 г.

Von Seeschlachten, Bewußtseinsentwicklung und partnerschaftlicher Zusammenarbeit

Ja nu…

Dieser Aktualisierungsblog wurde in Deutsch angelegt, machen wir denn auch in Deutsch weiter. In Russisch wurden seit dem letzten Eintrag zwar große Mengen an Text veröffentlicht; doch nicht einmal das habe ich eingetragen.

Weiter denn in Deutsch:

Im Sprachenportal kam nun endlich was hinzu. Da außer mir niemand wat macht, kann das nur Russisch sein (da ich mit anderen Sprachen zuviel Arbeit hätte).

  • In der Russischecke kam also hinzu ein Auszug aus „Zusima“, einem Werk von Novikov-Priboi, darin von der berühmten (nun, für den deutschen Leser vielleicht weniger berühmten) völlig unsinnigen Seeschlacht in der Nähe der Insel Zusima gen Ende des völlig unsinnigen russisch-japanischen Krieges die Rede geht. Der Autor war, im Range eines Unteroffiziers, selbst mit dabei. Es besteht die Absicht (ja nun, es entstehen da von Zeit zu Zeit die verschiedensten Absichten; aber ich werd mir Mühe geben…) sich nicht auf diesen einen Auszug zu beschränken. Die nunmehr mit kommentierter Übersetzung veröffentlichte Textstelle stammt aus dem Epilog. Da ist alles vorbei; der Krieg ist zu Ende, die Gefallenen beerdigt oder von Haien gefressen, und die Kriegsgefangenen werden in ihre Heimat zurückverfrachtet. In Nagasaki wird eine größere Partie freigelassener russischer Kriegsgefangener, zu der auch der Autor gehört, eingeschifft. – Da ebendiese Stadt viele Jahre später eine solch traurige Berühmtheit erlangte, von der damals noch niemand ahnen konnte, sei denn diese Beschreibung hier für den Russischlernenden mit kommentierter Übersetzung zur Verfügung gestellt, damit er erfahre, wie es dort im Januar 1906 aussah: Nagasaki.
  • Nachbemerkung April 2015: Die deutsche Filiale des Frankschen Sprachenportals wurde inzwischen aufgelöst; für interessant scheinendes Material wurde in der Klamurke eine eigene Ecke angelegt. Obige Links wurden entsprechend abgeändert.

Dann hab ich, nach langem Zögern, angefangen, verschiedene Dokumentationen zu veröffentlichen zu verschiedenen selbsterlebten lehrreichen Reinfällen.

Und auch sonst noch eine ganze Menge; man kann sich nicht an alles erinnern. Geht einfach nicht.

понедельник, 10 мая 2010 г.

Антон с Бетоном

Был сочинен и опубликован рассказ «Антон и Бетон». Рассказ, значит, о разных выходящих из строя вещах (русскоязычный вариант написанного несколько лет назад на немецком языке рассказа).

Вот так.

четверг, 6 мая 2010 г.

Эпизод – Eine Episode - ეპიზოდი

episodisches 005 - копия

Die georgische Übersetzung der “Episode” wurde heute online gesetzt.

Übersetzt wurde ab russischer Version von Elena.

Sie hatte sich lange Zeit damit abgequält; und dann wurde sie, die Übersetzung, noch über viele Stunden hin zu dritt redigiert, überarbeitet (Elena, Jemal, Igor; ich selbst hörte nur zu und knipste ; siehe obiges Foto).

Man sagte mir, es sei schwierig, die stilistischen Besonderheiten dieses Textes in die georgische Sprache hineinzuverkörpern; die sei dazu viel zu spröde. 

- Ich selbst versteh zu wenig Georgisch, um das beurteilen zu können; weiß aber aus Erfahrung, daß es formbarere und weniger formbare Sprachen gibt. Ja nu; so viele Sprachen kenn ich gar nicht; eigentlich nur Deutsch und Russisch; aber eben bei Texten, von denen ich je eine deutsche und eine russische Variante schreibe, merke ich den Unterschied an Formbarkeit; die russischen Varianten krieg ich, eben aufgrund der besseren Formbarkeit, meist besser hin (bei der “Episode” sind beide Varianten, wie mir scheint, mehr oder weniger von gleicher Qualität).

Und zur Feier des Tages wurde eine Datei erstellt, wo man die “Episode” parallel in drei Sprachen lesen kann: in Russisch, Deutsch und Georgisch. Vermutlich nur für sehr wenige interessant; aber eben für selbige wurde die Datei erstellt; kann man hier herunterladen.

So isses.

вторник, 27 апреля 2010 г.

Der Haifisch und die Exponentialrechnung

  • Im Sprachenportal auch weiterhin nix Neues.
  • Zu mehreren bereits geschriebenen deutschen Texten wurden russische Entsprechungen verfaßt; erinnern kann ich mich an den „Haifisch“, die „Exponentialrechnung“ und die „Landung“. Vielleicht auch sonst noch wat, an das ich mich jetzt nicht erinnern kann.
  • In der Krivopedia kamen ein paar neue Sachen hinzu, darunter „Richtungen“ und „Krüggelmeier

Eben.

воскресенье, 18 апреля 2010 г.

Nixen mit Schluckauf

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Im Sprachenportal noch immer nix Neues; komm nicht dazu. (Vielleicht hat jemand Lust, zu helfen? Wär doch mal wat?)

Dafür ein paar zweisprachige Kleinigkeiten: – Russische Variationen wurden geschrieben zu den deutschen Texten „Die zwei Tassen“, „Kruckh und Krabakukh“ und „Die Nixe“ (Link zur russischen Version findet man jeweils unter dem deutschen Text). Was die beiden Tassen betrifft, so wurde in der russischen Version aus stilistischen Gründen die Tassenzahl halbiert; und obwohl das nun weniger Tassen sind, hab ich det im Russischen deutlich saftiger hingekriegt als im Deutschen. Werd mich wohl auch noch um die deutsche Version kümmern müssen. Ein andermal; eilt ja nicht. Kruckh und Krabakukh verwandelten sich im Russischen zu Вататин und Ватигин; ansonsten, auch von der stilistischen Qualität her, kein großer Unterschied. Eine zweisprachige Datei wurde erstellt mit „Kruckh und Krabakukh“ und „Die zwei Tassen“. - Die Nixe kann noch etwas warten; die gehört zu den Bewohnern des Märchenwalds (Geschichten für Kinder nicht unter 18 Jahren), denen demnächst eine eigene zweisprachige Datei gewidmet wird.

Im Klamurkischen Blog kamen zwei sehr ernst gemeinte Beiträge hinzu; und zwarnämlich „Katyn und Nationalitätsfrage“ sowie, gewissermaßen im Anschluß daran, „Nazimentalität“. Und ein halbernst gemeinter Beitrag: Aschewolke. Nun, sagen wir: dreiviertel ernstgemeint.

Sonst war, glaub ich, nix.

Prost
Raymond

понедельник, 5 апреля 2010 г.

Von Knöpfen und Generälen

Прожорливый утёс
  • Russische Varianten wurden geschrieben und veröffentlicht zu: General Brommelmeier (in der russischen Variante heißen die Beteiligten ganz anders) und zum Roten Knopf. In beiden Fällen blieb die deutsche Vorlage unverändert.
  • General Brommelmeier und der Rote Knopf wurden parallel deutsch-russisch in eine PDF-Datei gepackt, die man hier anschauen und/oder herunterladen kann.
  • In der Krivopedia erschien ein neuer Begriff: Arbeit nämlich.
  • Im fast schon eingestellten öffentlichen Tagebuch erschienen – an zwei Tagen hintereinander – gleich zwei Einträge. Eigentlich mehr ein Aufarbeiten des „inneren Gehalts“ der Ereignisse der letzten Zeit. - Für Freunde und solche, die es werden wollen; ansonsten uninteressant.

вторник, 30 марта 2010 г.

Von Querdenkern, Programmen und Auswanderern

  • Im Sprachenportal leider noch nix Neues (kam nicht dazu)
  • Dafür im klamurkischen Blog gleich zwei Beiträge: Gedanken zu einer sinnvollen Verlagstätigkeit und Was einen zum Auswandern treiben kann.
  • In der Krivopedia kamen zwei Begriffe hinzu: Querdenker und Programm
  • Der Anlauf zu einer Vagantenbeichte leicht erweitert
  • Integration der russischen Klamurke ins „Klamurke.com“ - Domain fast schon vorzeigbar. Irgendwann in absehbarer Zeit wird die Klamurke dann normal zweisprachig weitergeführt. – Die – nicht von mir selbst stammenden – Georgisch-Übersetzungen meiner Texte werden dann später in der dreisprachigen Klamurkianer-Site übernommen.

So isses.
Raymond

среда, 24 марта 2010 г.

Von Königstöchtern, Fußballgedichten und Konservierung des Fortschritts

Что-то запрещено

Im Klamurkischen Blog erschien eine kurze Abhandlung zur Rolle des Schematismus bei einer sachgemäßen Konservierung des Fortschritts.

In der Belletristik-Ecke der Klamurke kann man nun auch ein Fußballgedicht lesen, das vor längerer Zeit aus zufällig sich ergeben habendem Anlasse geschrieben wurde und das mir nun zufällig vor Augen kam.

Zur “Königstochter”, zu “Wenn ich eine Schildkröte wäre” und zum “Hypsopsyllus Hürgokhis yppss.” wurden russische Varianten geschrieben und in der Klamurke veröffentlicht. Die deutschen Texte blieben fast unverändert. Links zu den russischen Varianten im Anschluß an den jeweiligen deutschen Text.

Erwähnte “Königstochter” wurde zusätzlich noch als zweisprachiges PDF veröffentlicht.

Das wäre mal dies.

Genau.

воскресенье, 14 марта 2010 г.

Von Räubern, Subjekten und Vagabunden


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Grad eben heute hab ich die Легенда о двенадцати разбойниках, die Legende von den 12 Räubern also, mit kommentierter wortwörtlicher Übersetzung ins Sprachenportal reingetan. Jene sich zum Volkslied gemausert habenden Eingangsstrophen eines längeren Gedichtes von Nekrassov, значит. Findet man hier.

♦♦♦

Mehr oder weniger gleichzeitig hab ich eine Übersicht getippt (und kam dabei, wie es leicht passiert, ins Fachsimpeln über stilistische Feinheiten; bremste aber rechtzeitig ab) zum unpersönlichen Subjekt im Deutschen und im Russischen (um mich bei den grammatikalischen Anmerkungen zu diesem Thema nicht dauernd wiederholen zu müssen). Findet man bei Bedarf hier.

♦♦♦

Im klamurkischen Blog kamen zwei Einträge hinzu: „Leistung muß sich wieder lohnen“ (als Weiterentwicklung eines von wem anderem eingeschlagenen Gedankengangs) und „Über seichten Unsinn“ (eine deutschrussische Synopsis)

♦♦♦

Ein im Dateiendschungel zufällig entdeckter Anlauf zu einem Rückblick auf die vergangenen Jahre sub specie vagationis, zu einer Vagantenbeichte also, wurde, da er mir noch recht nett und entwicklungsfähig schien, in der Klamurke veröffentlicht, aufdaß er nicht verschütt gehe.

♦♦♦

Die dreisprachige Netzpräsenz – Russisch, Deutsch, Georgisch also – der Internationalen klamurkischen Gesellschaft ist nun Online; zunächst als Arbeitsgrundlage, als gemeinsam von den wirr über den Globus verstreuten Klamurkianern zu bearbeitende Baustelle und deshalb bloß erwähnt; und sobald sie, die Netzpräsenz, genügend vorzeigbar ist, gibt es auch ein Link.

Nachbemerkung August 2015:

Ist längst wieder offline. Doch egal; während jener Klamurkianer-Hochblüte ist einiges an Entwicklung gelaufen, das in den meisten der Beteiligten und auch in der Umgebung seine Spuren hinterlassen hat. Alles zu seiner Zeit…

♦♦♦

Eben.

Dogge


пятница, 5 марта 2010 г.

Was es an Neuem gibt


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Kommen wir denn nach dem abwechselnd im Klamurke-Blog und vorliegendem Aktualisierungs-Blog entwickelten Gedankengang zum Thema Lesen und Schreiben wieder zur Auflistung von neu Geschriebenem.

Da mir schien, als könne selbiger Gedankengang für manche von Interesse sein (wem er nicht von Interesse ist möge sich bitte nicht aufregen; er ist nicht gemeint) habe ich mir grad vorhin die Mühe gemacht, die betreffenden Beiträge wohl geordnet in ein PDF zu packen und zum Herunterladen bereitzustellen; finden kann man det bei Bedarf hier. 

[Nachbemerkung August 2015: Unter dem neuen Titel ‘Vom schriftlichen Sichherumschlagen mit der Sprache’ wurde die Sammlung inzwischen beträchtlich erweitert]

Det wäre mal das erste.

♦♦♦

Als Nebeneffekt der derzeit laufenden Arbeit profitiert unter anderem die Georgisch-Ecke.

Nachbemerkung August 2015: Das deutsche Sprachenportal wurde aufgelöst, ein Teil der dort veröffentlichten Materialien wird nun nach und nach in der Klamurke veröffentlicht. Entsprechend wurde das Link umgelegt auf die neue Georgisch-Seite. Bislang findet man dort ein Datei zum Erlernen des georgischen Alphabets; ein Gedicht von Tabidse mit kommentierter wortwörtlicher Übersetzung und auch einer literarischen Übersetzung; und mehrere Texte parallel in Georgisch und Deutsch.

♦♦♦

Gründlich überarbeitet wurde die Urwaldidylle; zuerst, wie inzwischen bereits üblich, die auch schon länger existierende russische Version, und anschließend wurde die deutsche Version angepaßt. Das zweisprachige PDF findet man hier.

Russische Versionen entstanden zu den deutschen Texten „Die Nashornfrage“ und „Der Pirat“; die deutschen Versionen wurden in diesem Fall wenig bis gar nicht verändert.

In der Russischecke kam mindestens ein Volkslied hinzu (Оренбургский платок); vermutlich auch sonst noch dieses und jenes, an das ich mich jetzt nicht erinnern kann.

Det wär mal dies.

Prost.

Raymond


 


суббота, 20 февраля 2010 г.

Warum ich meine deutschen Texte trotz Allem im Netze belasse

Raymond

Deutsche Belletristik schreib ich schon seit Monaten keine mehr; höchstens, daß ich bereits Geschriebenes überarbeite. Von meiner vorhandenen Belletristik ist aber sehr vieles in Klamurke, Sprachenportal und an sonstigen leicht zugänglichen Orten im Internet veröffentlicht.

Als vor Kurzem in Deutschland der Texteklau, so er durch einen soliden etablierten Verlag und, allgemein, die Institution des etablierten Kulturbetriebs, abgesegnet ist, zur Kunst ernannt wurde – spielte ich ganz selbstverständlich mit dem Gedanken, all diese veröffentlichte deutsche Belletristik aus dem leicht beklaubaren Netze wieder zu entfernen, aufdaß sie nicht Gefahr laufe, auf solchen neu erschlossenen Wegen jenem mir suspekten Kulturbetrieb einverleibt zu werden.

Jener offizielle Kulturbetrieb ist ja bei näherem Hinsehen, zumindest für diejenigen, die noch nicht völlig erblindet sind, nichts anderes als ein alles geistige Leben und Streben und alle von dem einstigen „Volke der Dichter und Denker“ noch übriggebliebenen Überreste beiseitedrängendes und zersetzendes Karzinom. Das hat sich nun mal so entwickelt, über erste zarte Ansätze von Verdrängen der Kultur durch Nachahmen von Kultur, bis hin zu dem heutigen ratlosen Wirrwarr; kann man nix machen, außer halt – sich weitmöglichst davon fernhalten.

Endlos weitergehen kann det ja sowieso nicht mit diesem Karzinom, da – entgegen der Sichtweise eines einstmals auch in Russisch viel zitierten deutschen Denkers – das Bewußtsein das Sein bestimmt und da verwirrtes Bewußtsein auf Dauer nur Wirrnisse schaffen kann. Das immer komplizierter werdende soziale und wirtschaftliche Geschehen, welches nur durch bewußt durchblickende, bewußt zusammenwirkende mündige Einzelne sich sinnvoll weiterentwickeln kann, wird bei dem ins Kraut schießenden wirren Herdenbewußtsein unweigerlich ins Chaos übergehen (erste Anzeichen zu solchem sind nicht zu übersehen); höchstens, daß dem Ganzen ein Korsett aus totalitären, polizeistaatlichen Strukturen verpaßt wird und dass es in solchem Korsett, in maschineller Nachahmung von Leben leblos eine zeitlang noch weiterexistiert (auch hierzu gibt es erste Anzeichen).

So viel zu dem karzinösen offiziellen Kulturbetrieb: da es mir, eben, sehr unangenehm wäre, wenn Belletristik aus meiner Feder auf den Wegen der neu entdeckten Texteklaukunst plötzlich in diesen Morästen auftauchen würde, spielte ich also mit dem Gedanken, sie aus dem Netz zu entfernen.

Aber ich lasse sie trotzdem drin. Basta.

Erstens sind meine Texte möglicherweise eh nicht das, was Texteklauer sich wünschen (obwohl auch ich, einige Jahre sind's her, schon beklaut wurde); zwotens würde ich mich im Falle eines Falles natürlich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen; und drittens und zur Hauptsache: Zum Teufel mit diesem Karzinom, mit diesen Morästen! Veröffentlicht ist das alles für einen kleinen Kreis von Freunden und Freundinnen sowie solche, die es werden wollen; was soll ich wegen der uns umgebenden Idiotie meinen Freunden entziehen, was ihnen Spaß macht zu lesen?

Lassen wir es also drin und machen frischfrommfröhlichfrei weiter!

Prost

Raymond




Nachbemerkung:

Von einem Freund erhielt ich zu diesem Blogeintrag eine Zuschrift, die Anlaß gab zu Präzisierungen. Eigentlich hatte er sich im Blog äußern wollen, hatte dann aber keine Lust, sich extra zu registrieren (hab inzwischen, nebenbei bemerkt, die Einstellungen geändert, so daß Registrieren nicht mehr nötig ist). – Seien denn hier Auszüge aus seinem Schreiben wiedergegeben, zusammen mit meinen – leicht modifizierten und erweiterten – Antworten:

♦♦♦

„Ein wuestest Schimpfen, denke ich, wie ich es mag, hier aber arg neben der Sache.“

*

Ich schimpfe nicht; ich schreib nur in aller Lockerheit, wie ich die Dinge sehe. Das ist alles so selbstverständlich festgefahren und komisch, daß man schon gar nicht mehr schimpfen möchte. – Schimpfen tat ich früher gelegentlich, als die Sache mir noch nicht so plastisch war.

♦♦♦

„M., die nicht nur Russin, sondern auch Juristin ist, gab sich amuesiert. Das deutsche Urheberrecht, meint sie, sie hundertmal strenger als das russische. Das russische Feuilleton hingegen habe die Idee des geistigen Eigentums noch nicht einmal begriffen.

Russland sei das Land der Raubkopierer, kein Land fuer Leute, die nicht wollen, dass man ihre Melodien auf der Strasse pfeift. Waehrend in Deutschland diese Idee schon bald 250 Jahre alt ist. Ich weiss nicht, ob das stimmt.

F.’s russische Kollegin bestaetigt es aber. Original- Lehrbuecher haette sie in der Erwachsenbildung in Moskau kaum je gesehen, immer nur geklaute Kopien - was sich in Deutschland keiner mehr traut.“

*

Daß die Russen das mit dem Urheberrecht nicht so genau nehmen – weiß ich. Aber die Russen klauen einfach, ohne daß sie das Klauen zur Kunst ernennen würden. Und vor allem haben die Russen, im Allgemeinen, noch mehr Respekt davor, daß richtige Literatur, richtige Kunstwerke eng mit der Persönlichkeit, der Entwicklung desjenigen verbunden sind, der sie schafft. Fremde Texte unter seinem eigenen Namen herauszubringen ist in Rußland nicht ganz so verbreitet wie in Deutschland (zur Sowjetzeit war das schon verbreitet – siehe etwa die Problematik um den „Stillen Don“ – doch hatte das ganz andere Gründe). Die Russen sind auch noch nicht in dem Maße, wie das im Westen der Fall ist, von jenem bildungsphilisterhaften Kulturbegriff durchdrungen; man ist da in der Regel ganz anders mit der „Substanz“ des Gelesenen verbunden. – In Deutschland und Umgebung wurde die Literatur, wie überhaupt der gesamte Kulturbetrieb, unter dem Einfluß des Bildungsphilistertums zu einer belanglosen – wennauch in ihrer Belanglosigkeit tierisch ernst genommenen – Spielerei. Und diese Spielerei ist so dämlich, daß ich daran nicht teilhaben möchte; auch nicht mit aus meinen Vorräten geklauten unter fremdem Namen veröffentlichten Texten.

♦♦♦

„Mir ist das, wie ich dir ja schrieb, politisch egal. Ich erwarte mir nichts von Staaten und ihren Rechtssystemen.

Ich kann mir bloss Kunst als Eigentum aesthetisch nicht vorstellen, habe nie einen Weg dahin gesehen. Deine Arbeiten finde ich zu gut, um sie mit deiner Rechts- auffassung in Einklang bringen zu koennen. Ich weiss nicht, wie du das schaffst - ob ueberhaupt, man kann ja mehr sein als einer.“

*

Daß meine Texte ohne mein Wissen und ohne daß ich finanziell davon profitieren würde, gelesen, weitergegeben werden – da habe ich nicht das geringste dagegen einzuwenden; wäre es anders, würde ich sie nicht ins Netz setzen, sie teilweise sogar in bequem auszudruckende und weiterzugebende PDF-Dateien packen. Ich mach sie tatsächlich ganz offen der Öffentlichkeit zugänglich, veröffentliche sie: damit, wem das interessant ist, es lesen und, nach Lust und Laune, auch an andere weitergeben kann.

Was ich aber unter keinen Umständen möchte: daß irgendwelche analphabetische Ehrgeizlinge sich mit meinen Texten schmücken, sie als dir ihrigen ausgeben. Diese Texte sind Produkte oder Nebenprodukte eines nicht ganz einfachen Entwicklungsweges; einen solchen Mißbrauch empfinde ich als tiefe Beleidigung, gegen die ich mich gegebenenfalls zur wehr setzen würde. Ich sehe das Copyright mehr von der Seite des Persönlichkeitsschutzes, weniger von der Seite des Finanziellen (wobei es mich natürlich zusätzlich noch ärgern würde, wenn irgendwelche Texteklauer mit meinen Texten verdienen würden, während ich selbst sehen muß, wie ich über die Runden komme).





Nachbemerkung zu obiger Nachbemerkung:

Für mich waren die oben beantworteten Einwände ein willkommener Anlaß, meine Sichtweise zu präzisieren und meine Auffassung von Schreiberei, Schutz geistigen Eigentums, Arbeit und Einkommen usw… bewußter in den Griff zu kriegen.

Für die paar wenigen, denen det sonst noch interessant sein könnte, wieauch für mich selbst hab ich das dann stichwortartig noch mal im klamurkischen Blog aufgegriffen; womit das Thema ad acta gelegt sei (es sei denn, es tritt der unwahrscheinliche Fall ein, daß sich daraus noch Gespräche entwickeln). In einer gesunden kulturellen, sozialen Situation wäre der skizzierte Themenzusammenhang „schreiberisches Produzieren – Schutz geistigen Eigentums – Persönlichkeitsschutz – Verhältnis zwischen Arbeit und Einkommen“ vermutlich ein Gesprächsthema von allgemeinem Interesse (es sei denn, die Situation wäre in solchem Maße gesund, daß darüber Klarheit herrscht und bereits entsprechende Einrichtungen geschaffen wurden); aber die kulturelle, soziale Situation iss nu mal in solchem Maße nicht gesund, daß die meisten vermutlich nicht einmal verstehen, was gemeint ist.

Aber das macht ja nichts. Hauptsache, das Leben iss lustig.

Prost

Raymond



понедельник, 8 февраля 2010 г.

Manifestiertes

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Im Sprachenportal und auch sonst ist einiges am Laufen; doch davon später, wenn noch mehr gelaufen ist.

Gesagt sei im Übrigen, daß ich ein PDF erstellt habe zum Thema „Ich selbst in Gesellschaft mit mir selbst und meiner Umgebung“ und es für Freunde und solche, die es werden wollen, hierselbst zum Herunterladen bereitgestellt habe

Hier wiedergegeben sei das dort, neben manchem anderem, veröffentlichte „Manifest“ (nebenbei b’merkt geh ich davon aus, daß so mancher unserer Zeitgenossen det genau so oder so ähnlich sagen würde)

Nun denn:



Mein Manifest

Die Sorge, für die Umgebung als «intelligent» oder als «Intellektueller» zu gelten, gehört nicht zum Bestand der Probleme, mit denen ich mich herumzuschlagen habe; und nicht einmal ist es mir ein besonderes Anliegen, von Leuten, die sich in den Fängen irgendwelcher «Normen» verheddert haben, nicht als schrullig oder verrückt betrachtet zu werden. Mein Problem ist, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln mich zurechtzufinden; und wo man aus diesem Bemühen heraus mit anderen zusammen ist, ist man zu sehr durch das Sichvorwärtskämpfen in Anspruch genommen, als daß man Zeit und Interesse übrig hätte für gegenseitige Etikettierungen; während andererseits das Einsetzen solcher Etikettierungen ein sicheres Zeichen dafür ist, daß das produktive Bemühen nachgelassen hat. - Was nun diejenigen Mitmenschen betrifft, die, auf Grundlage vorgegebener Beurteilungsmaßstäbe, nur verschiedene Ausschnitte der alleräußerlichsten Oberfläche meines Orientierungsbemühens zur Kenntnis nehmen, so interessiert es mich herzlichst wenig, mit welchen Etiketten sie solche Oberflächenstücke bekleben; genauso wie es ja im Prinzip keinerlei Unterschied ausmacht, ob einer 2 x 2 gleich 7, gleich 18 oder gleich 126 sein läßt....

Und im Übrigen: «Unter solchen gelüstet es mich, der niedrigste zu sein!»




Eben….

Ansonsten:
Prost
Raymond

среда, 3 февраля 2010 г.

Was in letzter Zeit alles so geschrieben wurde und redigiert

Странные какие-то дела

Im Sprachenportal kam hinzu:

Gedicht von Woloschin «Неопалимая купина» („Der brennende Dornbusch“) mit wortwörtlicher russischer Übersetzung und Kommentaren; findet man hier.

Text des russischen Volkslieds «Утёс» („Der Fels“); gleichfalls mit Übersetzung und sehr vielen Kommentaren, inklusive zur Person des Verfassers. Findet man hier.

Im Textbereich der „Klamurke“ kam einiges schon länger herumliegendes deutschsprachiges Geschriebenes hinzu. Interessant vielleicht das Gedicht Odysseus“; das Weitere, nach Ansicht des Verfassers, auch ganz nett und nicht ohne Reiz. Das wäre: das Gedicht „Vom Leben im Geiste“ (Abteilung „Es geistelt“) sowie die Prosatexte „Die Fenstersteuer“ (in "Vermischte Prosa"), „Eugen Winkelried und die Schweiz“ (in der Abteilung „Eugen Winkelried“) und auch „Der Virus“ und „Der Weihnachtsbaum“ (beide bei „Onkel Otto“ zu finden)

Eine Reihe russischsprachiger Prosatexte des Schreibers dieser Zeilen wurden, wo nötig nach weiterer stilistischer Ausfeilung, der zunächst deutschen Klamurke einverleibt (als Anlauf zu deren Zweisprachigwerden; dafür wird dann die russischsprachige Klamurke auf Eis gelegt).

Eine Reihe schon vor längerer Zeit von Jemal Tavadze erstellter, in der Georgisch-Ecke des Sprachenportals veröffentlichter Georgisch-Übersetzungen kurzer Prosatexte (alle aus der Feder des Verfassers vorliegender Zeilen) wurden von kompetentem Redaktionskollegium (Elena, Jemal, Igor) gründlich überarbeitet und in überarbeiteter Form gleichfalls der bislang deutschen Klamurke einverleibt.

Es grüssen die Mitstreiter der hauptsächlich in Tbilissi ansässigen und demnächst mit einer eigenen dreisprachigen Netzpräsenz – in Russisch, Georgisch, Deutsch – regelmäßig über ihre literarische, filmische, soziale, sprachenpädagogische usw… Arbeit berichten werdende Творческое объединение «Кламурке». Die Klamurkianer also, wie man das in Deutsch nennen könnte.

Prost

Raymond Zoller

♦♦♦


Anmerkung August 2015:

Das Sprachenportal wurde Anfang Jahres liquidiert; ein Teil des dort veröffentlichten Materials zog in die Klamurke um (bzw. ist teilweise noch immer am Umziehen). Obige Links wurden entsprechend korrigiert.

Auch die dreisprachige Klamurkianer-Internetseite wurde liquidiert, da die engere Zusammenarbeit umständebedingt zum Erliegen kam. Vielleicht konsolidiert es sich irgendwann wieder; man wird sehen… Zum Gedenken an gemeinsames Arbeiten laß ich das erst mal stehen.


воскресенье, 24 января 2010 г.

Biana, ბიანა in Georgisch

Von der aktuellen Aktualisierung sei in einem leicht modifizierten Briefauszug berichtet:

In einer feierlichen Minute konnte gestern die georgische Übersetzung von Biana Online gesetzt werden…. Det iss schon die zweite Georgisch-Übersetzung. Die erste war eine Gemeinschaftsar
beit von Elena, Jemal und Igor [alle drei zu sehen auf angefügtem Foto; Igor in Rückenansicht]; anschließend wurde dieses gemeinsame Werk von Elena verrissen; als Resultat dieser mir selbst unverständlichen in Georgisch geführten Diskussionen erfuhr ich in Russisch, daß die georgische Sprache zu spröde und unbeweglich ist für solche Texte. Elena versuchte es dann im Alleingang; Jemal meinte, es sei ein Wunder, wenn sie das schafft. Als sie dann das Resultat vorlegte, teilte man mir mit, daß das Wunder geschehen ist: die Übersetzung sei literarisch einwandfrei; es sei ihr tatsächlich gelungen, die stilistischen Feinheiten des Originals der georgischen Übersetzung einzuverkörpern. Lang und breit, ohne daß ich ein Wort verstanden hätte, wurde die Übersetzung durchgesprochen; zwischendurch bemerkte Jemal in Russisch: das sei bereits mikroskopische Feinarbeit; ja nun; und dann setzte ich das Werk, ohne selbst viel davon zu verstehen, Online; und kurz darauf betrachteten wir alle viere in ehrfürchtigem Staunen det alles im Webbrowser. – Findet man hier; die viersprachige "Biana und die Räuber" auf der Linkleiste weit oben und nicht zu übersehen.

пятница, 22 января 2010 г.

Zweisprachiges

Weiter_denn

Der vor vielen Jahren in Russisch geschriebene, später auch ins Deutsche übersetzte, außer in der «Литературная газета» in der russischen wie der deutschen Klamurke längst veröffentlichte und leider immer noch aktuelle Aufsatz «Показуха в заморской маске» (in der deutschen Übersetzung „Augenwischerei auf Vornehm“) wurde nun parallel zweisprachig in eine PDF-Datei gepackt und in dieser Form gleich an zwei Orten für allfällige Interessenten zum Herunterladen bereitgestellt.

Findet man hier

so isses.


вторник, 19 января 2010 г.

Von Königen, Büchsenöffnern und politischem Diskurs

Chaos

Überarbeitet wurde der fast schon vergessene und mir zufällig zu Gesicht gekommene Text „Der König und sein Büchsenöffner“. - Sogar direkt in Deutsch, ganz ohne Umweg über das Russische (da es im Russischen eine solch wohlklingende Bezeichnung wie das deutsche „Büchsenöffner“ nicht gibt, ist entsprechend eine russische Variante auch nicht vorgesehen).

Der Diskurs zum politischen Diskurs wurde, mitsamt verschiedenem zur Sache beitragendem Material, in eine PDF-Datei verpackt, die man bei Bedarf hier herunterladen kann

Doppelnas

 

Nachtrag 1. August 2015:

Die Materialsammlung zum „Politischen Diskurs“ (Untertitel: ‚Der politische Jargon unter besonderer Berücksichtigung seiner nebelbildenden Funktion‘) erfuhr anschließend noch einmal eine beträchtliche Erweiterung; und wenn man nun zusätzlich noch die Kommentare hinzunehmen würde, die seit Beginn der Ukraine-Krise und der einsetzenden beschleunigt sich beschleunigenden Verstärkung des allgemeinen Wahnsinns verfasset wurden, so bekäme man eine herrliche grotesk-makabre Gutenachtlektüre für Liebhaber von Albträumen.

Nachfolgend Auflistung der Texte in der vorhandenen Sammlung:

♦♦♦

  • Der politische Diskurs
  • Nachtrag zum "politischen Diskurs"
  • Friedensnobelpreis für Schlämmer
  • Elitäres
  • Ein Mensch in Not
  • Taschenspielereien
  • Von Eliten-Zombies und einem hypothetisch angenommenen Verblödungs-Grenzbereich
  • Wulffiade
  • Irreale und reale Funktionen
  • Am Beispiel der Wulffiade skizzierter Umriß einer der Schaffung harrenden Metapromik
  • Grassiade
  • Nazimentalität
  • Von strandenden und gestrandeten Schiffen
  • Demokratie als Schlagwort und einfach so
  • Von der Rechtlosigkeit der deutschen Politiker
  • Von Brot, Spielen und Menschenrechten

          Kakerlake

          So isses

          воскресенье, 17 января 2010 г.

          Von Leibern und Schwarzfahrerinnen

          208_Bus_IMG_3446

          Zu der in Deutsch schon länger existierenden „Schwarzfahrerin“ wurde eine leicht verbesserte – russischsprachige – Fassung geschrieben, die man nun hier finden kann.

          Anschließend wurde auf Grundlage der russischen Überarbeitung auch das deutsche Original überarbeitet.

          Hier findet man die deutsche und russische Fassung parallel in einer PDF-Datei




           

          четверг, 14 января 2010 г.

          Neues im Sprachenportal

          Бакст_Леон._Андрей_Белый

          Im Sprachenportal kam das Gedicht «Тела» (Leiber) von Андрей Белый (Andrei Bjelyj) hinzu:

          mit kommentierter wortwörtlicher deutscher Übersetzung und, damit es noch verständlicher sei, zusätzlich mit dem Entwurf einer

          künstlerischen Übersetzung bzw. Nachdichtung.

          ♦♦♦

          Nachbemerkung Juli 2015:

          Das ist nun in die Klamurke umgezogen; hab das Link entsprechend aktualisiert.

          Hatte völlig vergessen, daß ich eine literarische Übersetzung angelegt hatte. Vom Ansatz her nicht einmal schlecht.


          среда, 13 января 2010 г.

          ... und weiter gehts...

          Weiter_denn

          Man sagte mir, es sei nicht ganz das Normale, einen Text in der einen Sprache zu schreiben und anschließend in einer anderen, ihn überarbeitend, eine verbesserte Version zu verfassen. Das mag sein; doch da ich mich schon seit langem nicht mehr darum schere, was der Volksmund als „normal“ bezeichnet, iss auch dies mir egal.

          Den „Untergang der Salanen“ hab ich irgendwann in Deutsch verfaßt; dann schrieb ich, erst vor kurzem war’s, in Russisch eine überarbeitete, verbesserte Version; und nun paßte ich denn die deutsche Version, sie aufarbeitend, der russischen an. Beide kann man online finden; die deutsche hier, die russische hier. Und sogar eine Datei hab ich erstellt mit parallelem deutschem und russischem Text; die findet man hier. In beiden Versionen entdeckte ich noch ein paar leichte Holprigkeiten, die ich, wenn ich Zeit und Kraft finde, ausmerzen werde; aber auch so sind sie schon ganz nett.

          Die „Drachenchronik“ (deutsch hier, russisch hier) hab ich schon lang nicht mehr aktualisiert. Eben in diesem Bereich tut sich zur Zeit aber so einiges; die ganze literarische Arbeit dreht sich um ebendieses Drachennest. Irgendwann werd ich, für diejenigen, die det interessiert, berichten, was genau los ist.

          Damit ich’s nicht vergesse: sämtliche Foren, Sprachenportal wie Klamurke, hab ich vor Kurzem dem Datennirvana überantwortet. Mögen die Leute ihre Viagra-Werbung denn woanders hintun; da brauch ich sie wenigstens nicht mehr zu löschen…

          Prost

          Raymond

          ♦♦♦

          Nachbemerkung Juli 2015:

          Bei der „Drachenchronik“ ging es um die Vorarbeiten zu einer Verfilmung meiner Erzählung „Von Drachen, Stripperinnen und Schornsteinfegern“. Das begann im Sommer 2008, wurde dann durch den russisch-georgischen Krieg und dessen Folgen für länger unterbrochen, und lief dann langsam und allmählich wieder an. Als wir dann ab Ende 2009 in Tiflis wieder beisammen waren, wurde deutlich, daß eine solche Verfilmung bei den herrschenden Bedingungen und den vorhandenen Möglichkeiten zu kompliziert ist und daß wir für den Anfang besser was Einfacheres nehmen. Also schwenkten wir um auf „Biana und die Räuber“. Dank unerwartetem Aufflammen recht ausgefallener Probleme ließ auch dies sich nicht durchziehen. Kommt vielleicht noch; keine Ahnung. Ein Kurzfilm wurde später gedreht auf Grundlage dreier Gedichte von mir; weit entfernt von dem, was wir eigentlich vor hatten; aber immerhin mal etwas. Als positiven Nebeneffekt des Anlaufs mit der Drachenverfilmung haben wir immerhin eine gewisse Konsolidierung unserer Zusammenarbeit. Was doch sicher nicht schlecht ist.


          Натюрморт с табуреткой и свалившейся люстрой

          воскресенье, 10 января 2010 г.

          Salanen

          spindgr

          Написал русский вариант «Гибели Саланов», который можно найти вот здесь.

          Das heißt, ich habe eine russische Variante des „Untergangs der Salanen“ geschrieben. Als nächstes wird nun die deutsche Fassung überarbeitet.

          Именно bzw. eben

          ♦♦♦

          Nachbemerkung Juli 2015

          Ob ich damals die deutsche Version des „Untergangs der Salanen“ tatsächlich noch überarbeitete – weiß ich nicht mehr. Vermutlich hab ich sie überarbeitet, da ich mir in der russischen Weiterverarbeitung immerhin bereits alles vorgekaut hatte.

          Da gibt’s, wie ich sehe, noch eine Menge der Ausarbeitung harrender Skizzen zu diesem Rom-Zyklus. Nicht uninteressant. Aber das macht halt Arbeit; nich?

          Kommt alles noch

          frank

          пятница, 8 января 2010 г.

          es geht weiter...

          2009_12_22

          Sieht fast so aus, als käme ich langsam wieder zum gezielten Arbeiten (bin sehr arbeitsliebend; nur die Umstände lassen einen halt nicht immer...); so daß es sicher bald auch wieder Aktualisierungen gibt.

          Sei als Einführung eine Aktualisierung meines Profils im ansonsten recht vernachlässigten "Xing" angeführt; und damit man nicht extra dortselbsthin muß, sei sie als Ganzes reinkopiert:

          "Anläßlich eines Abstechers in deutschsprachige Gefilde ließ ich mich überreden, mein Xing-Profil einsprachig zu halten, und zwarnämlich in Deutsch, ganz ohne Russisch. Und mich, statt als „Schreiber“, als „Schriftsteller“ zu bezeichnen. Auch letzteres tat ich; obwohl es absurd ist: ich, der ich doch keine einzige Buchveröffentlichung aufzuweisen habe, bezeichne mich in der Sprache des an festgelegten Formen festklebenden Formalismus als „Schriftsteller“! Blödsinn. Um den Blödsinn abzumildern, ergänzte ich det denn doch noch durch das russische «писатель».

          Ansonsten: zum Teufel mit allen Etiketten.

          Leb inzwischen wieder in Tbilissi, beschäftigt mit literarischer, teilweise auch filmischer Arbeit (natürlich in Russisch)."

          Bis später

          Raymond

          Doppelnas

          Anmerkung Juli 2015:

          Das war also die damalige Aktualisierung meines Xing-Profils. Ob ich es anschließend nochmal aktualisiert habe – weiß ich nicht. Noch immer bin ich bei Xing; aber nur als Karteileiche.

          Da inzwischen irgendwelche Bücher erschienen sind, dürfte ich mich vermutlich entsprechend den deutschen Kriterien als ‚Schriftsteller‘ bezeichnen. Aber ich tu’s nicht, weil ich nach wie vor keine Lust habe, mich als Schriftsteller zu bezeichnen. Wo es sein muß, nenn ich mich Schreiber. Bin ja auch dauernd am Schreiben.

          Eben.

          Eigentlich hatte ich diesen Blogeintrag löschen wollen; ließ ihn dann aber stehen und tippte sogar diesen Kommentar.

          So isses

          DE_G_Nietzsche_Dichter