понедельник, 5 октября 2015 г.

Die wilden neunziger Jahre

(то-бишь: про лихие девяностые годы)

AN22

Eine Antonov-22-Transportmaschine
Geklauet von der Seite MCA.Su

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Vor kurzem entdeckte ich verlorengeglaubten Aufzeichnungen zu einer unerwarteten Reise, nach welcher für mich alles ganz anders wurde und die im Weiteren dazu führte, daß ich die wilden postsowjetischen neunziger Jahre in Rußland hautnah miterleben durfte.

Versteckt in Unmengen an sonstigem Geschriebenem, kopiert von Festplatte zu Festplatte, von Computer zu Computer, hatten diese Aufzeichnungen mich auf meinen wirren Wanderungen begleitet und sind nun in Montenegro gelandet; wo ich sie denn auf der Suche nach irgendwas anderem zufällig wiederfand.

Ich begann dann, sie auszuarbeiten und in der Klamurke portionsweise zu veröffentlichen. Das sind Notizen aus einer Zeit also, in welcher von Europa aus humanitäre Hilfsgüter in die zusammenkrachende Sowjetunion gebracht wurden und die Europäer die bösen Sowjets als am Boden liegendes hilfloses Wesen erleben durften; und besonders heute, wo die Russen in offizieller europäischer Darstellung wieder zu den bösen Russen wurden, scheinen solche Erinnerungen mir interessant.

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Das begann am 11. Dezember des Jahres 1990, als ich in Stuttgart beim Frühstückskaffee von einer Bekannten, bei der ich grad zu Besuch war, gefragt wurde, ob ich nicht an ihrer statt nach Wolgograd fliegen könnte. Das Diakonische Werk habe sie gebeten, eine humanitäre Fracht dortselbsthin zu begleiten; sie habe zugesagt; aber eigentlich habe sie keine Lust, nach Wolgograd zu fliegen.

Nach kurzem Überlegen willigte ich ein.

Es folgten zwei Tage in der sich auflösenden sowjetischen Garnison in Wünsdorf, Flug in einem sowjetischen Transportflugzeug, einer Antonov 22 (siehe obiges Bild), nach Twer, wo es nach kurzem Aufenthalt weiter ging nach Wolgograd; mehrere Tage Wolgograd, und schließlich weiter nach Moskau.

Bis Wolgograd war eine deutsche Delegation mit dabei; darunter auch ein professioneller Fotograf. Den Fotografen konnte ich dank Facebook wieder ausfindig machen; hab ihn kontaktiert und hoffe, daß er in seinen Beständen noch ein paar Fotos findet von jener Expedition.

Gleichfalls dank Facebook konnte ich zweie von der damaligen Wolgograder Mannschaft wiederfinden; provisorischer Kontakt ist hergestellt; fürchte aber, daß ich das ganze Material erst mal ins Russische übersetzen muß, damit man es gemeinsam weiter ausarbeiten kann.

Ich hab dann eine eigene Seite geschaffen, wo ich das Material in chronologischer Abfolge veröffentlichte; tat dann auch noch sonstige bereits veröffentlichte in Rußland entstandene deutschsprachige Notizen hinzu.

Werd das alles möglicherweise noch weiter ausarbeiten.

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goritAuf jener Unterseite ist auch eine Notiz aufgeführt vom 9. Oktober 1993: Notizen während einer g’mütlichen Flußdampferfahrt

Das war während der Unruhen in Moskau Anfang Oktober 1993. Selbst war ich damals nicht direkt dabei; schipperte auf dem Flußdampfer „Juri Andropow“ über den Moskwa-Wolga-Kanal und über die Wolga dahin. Irgendein Kongreß wurde da abgehalten über die Zukunft Rußlands (auf welchen Wegen ich da reinrasselte, weiß ich nicht mehr; weiß nur noch, daß ich dabei war), während in Moskau die Gegenwart wütete.

Die Nachrichtenübermittlung war damals noch nicht so perfekt eingerichtet wie heute, wo jeder ein Handy hat: was in Moskau passierte erfuhren wir über Transistorradios und über ein Fernsehgerät, das man an Bord irgendwo hatte auftreiben können. Der Empfang war miserabel; aber die Erstürmung des Fernsehsenders Ostankino wirkte trotz der schlechten Bildqualität recht besorgniserregend.

***

Vor ein paar Tagen suchte ich hier in Montenegro nach einem Bekannten, der, wie ich weiß, damals in Ostankino direkt dabei war; und zwar als Polizeioffizier (oder OMON; weiß nicht; hab mich noch nie mit ihm darüber unterhalten). Seine Leute hätten damals schießen sollen; aber er weigerte sich, den Schießbefehl zu geben, und wurde in der Folge deswegen degradiert (oder wie nennt man das im Deutschen? Ну, разжаловали его). Hab ihn noch nicht angetroffen; aber vielleicht ergibt sich noch ein Gespräch. Ohne seine Einwilligung will ich nicht mal seinen Namen nennen.

Daß der Tag, an dem mir in den Sinn kam, ihn über seine damaligen Erlebnisse zu befragen, genau der Jahrestag ist, an dem das alles passierte, fiel mit erst anschließend auf.

RuzkoiEin paar Tage später stieß ich dann in der Prawda auf ein Interview mit Alexander Ruzkoi, der damals enger in diese Geschehnisse involviert war. Für mich wurde durch dieses Interview sehr vieles sehr viel klarer, als es vorher war (selbst als ich mehr oder weniger mitten drin steckte war det alles für mich recht nebulös; ja nu, nicht ganz so nebulös wie für die lieben Wessis, die ihr Rußlandbild den westlichen Massenmedien entnehmen; aber doch: recht nebulös). Werd mich wohl oder übel in dieser Richtung noch etwas weiter schlau machen müssen, um die Nebel noch weiter zu lichten und auch die Gegenwart besser zu verstehen.

Würde einem jeden, der jüngere Vergangenheit und Gegenwart Rußlands besser verstehen will, und der über genügend Russischkenntnisse verfügt, dringend raten, sich das Interview anzuhören; findet man hier. Man versteht dann auch besser, mit was für Problemen der bei den westlichen Bürgersleut’n vielgeschmähte Putin zu kämpfen hat.

Und wer nicht genügend Russisch kann, um gesprochenen Text zu verstehen, kann das Ganze hier nachlesen (hoffe, daß es alles ist oder zumindest das Wichtigste; hab nicht nachgesehen)

Und sollte unter Nichtrussischsprachigen weitflächig realer Bedarf bestehen, so würde ich sogar auf mich nehmen, es ins Deutsche zu übersetzen (einfach so würde ich das nicht machen; iss doch etwas viel)

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So weit mal

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So isses

Doppelnas

среда, 22 июля 2015 г.

Bruno Schulz und das Vondorten’sche Multiversum

L_Q_sorguchus

Rr_violett

Der Sommer heizt ganz arg ein; und auch der Weltenwahnsinn wird immer heißer und bedrohlicher.

Um den Weltenwahnsinn kümmere ich mich so wenig als möglich. Laß mich halt auf nix ein, das ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann… Das Übersetzen und Kommentieren hab ich weitgehend eingestellt. Wer das Lügengespinst der deutschen Medien als solches durchschaut hat und als Nichtrussischsprachiger sich informieren will – hat auch ohne mich genügend Möglichkeiten; und wer sich nicht informieren will, weil er sich in dem Lügengespinst behaglich eingerichtet hat – dem kann ich auch nicht helfen; der wird – vielleicht – irgendwann zu sich kommen, wenn das unübersehbar anlaufende Große Chaos ihn eingeholt hat.

Устье Железницы после грозыEinen Artikel zu einem für den deutschsprachigen Leser – zunächst – vielleicht etwas abgelegeneren Thema hab ich übersetzt; und zwarnämlich geht es da um einen Intrigenkomplex, mit dessen Hilfe irgendwelche Kreise offenbar bemüht sind, auf dem Balkan mal wieder etwas Chaos zu schaffen. Für mich persönlich isses nicht ganz so abgelegen, da ich auf selbigem Balkan zur Zeit meine Wohnstatt habe; aber auch sonst dürfte ein solches offenbar angestrebtes Balkanchaos nicht nur den Balkan betreffen. Wie den auch sei – jene Übersetzung hab ich im Blog veröffentlicht; findet man hier

Doppelnas

Dann fiel mir noch der polnische Maler und Literat Bruno Schulz ein.

Bruno Schulz also, der 1892 in Drohobytsch (gehört heute zur Ukraine) geboren und ebendort 1942 von einem Gestapomann auf offener Straße erschossen wurde.

Bruno Schulz lebte in diesem Drohobytsch, ging seinen verschiedenen Beschäftigungen nach; und wie dann die Hitleristen Polen besetzten, wurde er von selbigen zum jüdischen Untermenschen erklärt und als solcher ins Ghetto gesteckt.

Im Ghetto wurde er von einem SS-Mann namens Landauer benutzt, um als Maler eine von selbigem Schulz_2beschlagnahmte Villa mit Malereien zu versehen. Also eine gewisse privilegierte Stellung. So man es als Privileg betrachten darf, solcherart benutzt zu werden; und es hatte zudem den Nachteil, daß er als Gebrauchsgegenstand in verschiedene SS-interne Querelen eingebunden war. Die SS war ja nur von außen ein monolithisches Ganzes; und wenn sie gegen ihre erklärten Feinde vorgingen wirkte sie tatsächlich als solches. Ansonsten gab es, wie überall, interne Streitereien und Feindschaften und Intrigen. Jener Landauer hatte innerhalb der SS einen Feind, dessen jüdischen Zahnarzt er aus purer Feindschaft erschossen hatte; und aus Rache erschoß jener Feind den von Landauer benutzten Maler Bruno Schulz. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Machst du mir eine Beule ins Auto, so mach ich dir auch eine. Laut einer Version hat jener SS- oder Gestapomann den Maler des SS-Manns Landauer eben aus dem Grunde erschossen, weil der dessen Zahnarzt erschossen hatte. Aber hundertprozentige Klarheit scheint nicht zu herrschen. Woher auch. Zu jenen Zeiten war es völlig normal, daß irgendwelche Leute von irgendwelchen SS-Leuten auf offener Straße erschossen wurden; die waren dann halt tot, und man kümmerte sich nicht weiter darum. Erst später, als alles ganz anders war, begann man sich für diesen oder jenen Fall zu interessieren; und da war es dann schon nicht mehr so einfach, die Einzelheiten genau zu rekonstruieren.

Wie dem auch sei: Selbst unter solchen Umständen wurde künstlerisch gearbeitet; und neben seinem Benutztwerden als Ausschmücker jener beschlagnahmten Villa widmete sich Bruno Schulz, so weit bekannt, auch seiner schriftstellerischen Arbeit.

Im Sprachenportal hatte ich eine Menge Texte von Bruno Schulz für Polnischlernende mit Übersetzungen und Kommentaren veröffentlicht; und nach Auflösung des Sprachenportals vegetieren die im Archiv vor sich hin.

Nun aber habe ich angefangen, die Sprachenportal-Polnischseite in der Klamurke neu aufzubauen; zumindest für das bereits erstellte Material (ob ich darüber hinaus noch weiteres erstellen werde, glaub ich nicht).

Hab nun mal die Erzählung „Sanatorium pod Klepsydrą“ auf der klamurkischen Polnischseite veröffentlicht; Weiteres wird folgen.

Doppelnas

Vondorten_spiegelUnd dann gibt’s noch den Vondorten-Ordner mit seinen Vondortismen und sonstigen ernsten und weniger ernsten Aphorismen und Zitaten.

Das wurden inzwischen so viele, daß ich die Übersicht verloren hatte. Um sie wiederzugewinnen, begann ich, so etwas wie System in diese wirre Vielfalt zu bringen.

Das ist nun abgeschlossen; und weitere Zugänge werden eben nach diesem System ihre Benennung finden.

Beginnen tut der nach diesem System geschaffene Dateiname mit Benennung der Sprache:

DE_ - Deutsch

RU_ - Russisch

DERU_ - Deutsch und Russisch

GE_ - Georgisch

L_ - Latein

W_ - Volapük

An zweiter Stelle eine Art Katalogisierung; und zwar:

_G_ - Abkürzung von „Gast“; das heißt also: Zitat von einem Schreiber, der außerhalb unseres Multiversums (Wilhelm von Dorten, Ernst Tirckl-Wolff, Raymond Zoller, Wladimir Sorgutchin usw…) zu existieren geruht oder geruhte (zum Beispiel Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Nietzsche usw…)

_E_ - Ernstgemeintes

_Q_ - Höherer Blödsinn (Q = Abkürzung von ‚Quatsch‘)

_QE_ - In Quatschesform dargelegtes Ernstgemeintes oder sonstige Übergangsformen zwischen Ernst und Blödsinn

Mit dem Katalogisieren sehen wir das nicht so eng; es ging nur darum, so etwas wie Übersicht reinzubekommen.

Und weiter dann nähere oder weniger nahe Charakterisierung.

Zum Beispiel:

DE_E_ehrliches_Stottern – Da geht es um die Vorzüge ehrlichen Stotterns gegenüber leerem Gewäsch

DE_Q_Analogkaese – Hier wird erklärt, was Analogkäse ist

DE_QE_Absurdologie – Hier erfährt man, was Absurdologie ist

Unter L_, das heißt also in Lateinisch, haben wir bislang nur zwei Sprüche vorrätig, und beides Quatsch. Der eine, L_Q_Caesar, wird als Caesar-Zitat ausgegeben; wobei allerdings keinerlei Gewähr besteht, daß Gajus Julius Caesar das tatsächlich auch so gesagt oder geschrieben hat; vor allem, da er, der Spruch, ein Wort enthält, welches die alten Römer möglicherweise noch nicht kannten. Aber grammatikalisch ist alles richtig.

Der zweite, L_Q_Sorgutchus, den wir für diesen Eintrag als Titelbild benutzten (siehe oben) ist überhaupt russisches Latein.

Aber das macht nichts.

Dogge

понедельник, 22 июня 2015 г.

Von Marsmenschen, Urwaldidyllen und Schweinefällen

Марсианский семейный быт

Wütender Marsmensch
hält seiner Frau und seinem widerspenstigen Marshaustier
eine Standpauke

Schimpanse_gruen

Die Politik macht alles noch schwieriger, als es eh schon ist. Besonders, wenn man mitten im Spannungsfeld lebt zwischen westlicher und östlicher Verrücktheit, und dann teilweise innerhalb der russischen Diaspora mit Leuten zu tun hat, die sich von der mörderischen und selbstmörderischen westlichen Verrücktheit becircen lassen.

Zwischendurch fühlt man sich halt etwas gelähmt und machtlos und kraftlos…

Aber das macht nix.

Schimpanse_gruen

Artists at work Im April hatten wir Besuch von dem in Hamburg lebenden russischen Künstler Pawel Ehrlich. Eigentlich war vorgesehen, diesen Besuch im Rahmen einer weiterführenden Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Außenseiterkunst auszugestalten; aber aus irgendwelchen Gründen klappte das nicht. Dafür organisierten wir auf dem Gelände der Töpferei von Andrei Sokolov für Kinder und Erwachsene künstlerisches Arbeiten mit Metallabfällen. War auch nicht schlecht; und ganz sicher gab es dadurch einiges an Anregungen.

Selbst war ich, unter anderem, als diensttuender Fotograf dabei. Das war sehr inspirierend. Daß es sich bei den Resultaten dieses künstlerischen Bemühens ausnahmslos um Marsmenschen handelt, war für mich außer Zweifel, und die Künstler fügten sich willig meiner Sichtweise. Beim Fotografieren dieser Resultate stellte ich, ganz selbstverständlich, möglichst blödsinnige Szenen aus dem Marsleben zusammen.

Eine Auswahl solcher Fotos aus dem Leben der Marsmenschen sowie sonstiges in Zusammenhang mit dem Besuch von Pawel Zusammengeknipstes findet man hier.

Schimpanse_gruen

Aus nicht mehr rekonstruierbaren Gründen druckte ich für Pawel einen Szenario-Entwurf aus, den ich vor ein paar Jahren für eine russisch-armenische Gruppe geschrieben hatte und der dann nicht mehr zum Einsatz kam, da jene Gruppe sich überfordert sah. Etwas später berichtete mir Pawel, bereits aus Hamburg, er habe das Szenario mit gutem Erfolg auf der Hochzeit von Freunden vorgelesen. Nun begann ich plötzlich, mich wieder stärker für das Geschreibe zu interessieren. Überarbeitete den Entwurf und gab ihn auch meinem Kollegen vom Zentrum für Außenseiterkunst zu lesen. Der sprach das dann auch noch mit anderen durch; und man kam einhellig zu der Ansicht, daß man das verfilmen muß. Als ich davon erfuhr, hatte man bereits erste organisatorische Schritte unternommen.

Das hätte ich nun am allerwenigsten erwartet; aber es verspricht, lustig zu werden. Organisatorisch steht noch nicht alles; aber es sieht aus, als könne es was werden.

Kümmerte mich denn weiter um die Ausarbeitung.

Das Szenario ist in Russisch und basiert auf meiner Erzählung "Urwaldidylle", von der es eine deutsche und eine russische Version gibt (die deutsche findet man hier); wenn ich in Russisch alles fertig habe, mach ich es vielleicht auch noch in Deutsch)

Soviel zu der unerwartet in Angriff genommenen Verfilmung der Urwaldidylle.Schimpanse_gruen

Montenegro Vor kurzem kurvten wir in Zusammenhang mit der Urwaldidylle zu viert durch die montenegrinische Landschaft, um uns über verschiedene Fragen in Zusammenhang mit der Verfilmung zu unterhalten und nebenbei auch nach einem Baume suchten, der majestätisch seine Äste über einen See oder übers Meer hinausstreckt und auf welchem die Kannibalen die Prinzessin jagen können. Ein paar Stellen hatten wir uns vorgemerkt; aber letztendlich verstanden wir, daß wir dazu weiter nordöstlich suchen müssen.

Wie dem auch sei: während des Mittagessens erinnerte ich mich an eine andere Erzählung aus meinen Beständen, darum es um herunterfallende Schweine geht (in irgendwelchem Zusammenhang hatte ich mich mal mit der Stelle im Neuen Testament konfrontiert gesehen, wo Jesus die Dämonen austreibt, wie die Dämonen in eine Schweineherde fahren und die ganze Herde sich vom Bergeshang in den See stürzt. Und da hatte mich die Neugier gepackt: wie das denn wohl von unten aussah? Und prompt hatte ich eine entsprechende Erzählung geschrieben).

Von diesem Schweinefall erzählte ich und stieß damit auf größtes Interesse. Und man fand, daß man auch das verfilmen muß.

Den Schweinefall gab es bis dahin nur in deutscher Version; und so schrieb ich denn noch am gleichen Abend auch eine russische.

Bin denn mal gespannt, ob wir das hinkriegen. Würd es nicht ausschließen.

Das läuft alles in Russisch; aber wenn in Russisch Spruchreifes vorliegt, werd ich es auch in Deutsch berücksichtigen.

Schimpanse_gruen

Doch auch die deutsche Sprache kam seit dem letzten Eintrag in diesem Blogge zu ihrem Rechte.

So beschäftigte mich, zum Beispiel, das Problem der Schaffung eines gendergerechten Genderdeutsch. Aufgelistet seien die entsprechenden Blogeinträge:

 Auf Facebook entdeckte ich die "Hooligans gegen Satzbau", welche die löbliche Aufgabe übernommen haben, der deutschen Sprache nicht mächtigen Deutschnationalen beim Erlernen selbiger Sprache Hilfestellung zu leisten. Für mich war das zunächst mit einem leisen Erschrecken verbunden, da ich vorher nicht gewußt hatte, wie schlimm das aussieht; doch im Weiteren ließ ich mich von ihren Sammlungen zu absurden Gedichtchen inspirieren.

Und verstreutes Inspiriertes:

Sehr beeindruckt hat mich die Einführung schwulenfreundlicher Verkehrsampeln in verschiedenen fortschrittlichen westlichen Ländern; doch dafür wurde mir bewußt, wie viele unterdrückte Minderheiten es noch gibt, um deren Rechte wir als fortschrittshörige Zeitgenossen zu kämpfen haben.

Gleich drei solcher Minderheiten, über die ich selbst auch schon berichtet habe, fielen mir auf Anhieb ein; und ich fügte dann jenen Berichten jeweils einen Zusatz ein mit dem Hinweis, daß es sich um eine unterdrückte Minderheit handelt, um deren Rechte es zu kämpfen gilt.

Und zwar sind das die

 

So isses

Discussion

среда, 25 марта 2015 г.

Sprachenportal Georgisch-Ecke

2009_12_22

Geknipset aus dem Fenster
meiner – bislang – letzten tiflisser Behausung.

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Die vor zehn Jahren eröffnete deutsche Filiale des Frankschen Sprachenportals mitsamt der zweisprachigen Belletristikseite wurde im Zuge von Umbauarbeiten inzwischen entfernt.

Im Gegenzug wurde die im klamurkischen Revier angelegte Russisch-Ecke mit gesichtetem bereits vorhandenem Material weiter aufgefüllt.

Anfänglich bestückt wurde nun auch die im eigenen Revier angelegte Georgisch-Ecke; und zwar:

  • Eine Datei zum Erlernen des georgischen Alphabets
  • Ein Gedicht von Galaktion Tabidse; georgisches Original mit kommentierter wortwörtlicher Übersetzung und zusätzlich noch literarischer Nachdichtung
  • Zwei Texte von mir, jeweils deutsches Original und parallel von Elene Nanitaschwili erstellte georgische Übersetzung

Ein kurzes Schlaglicht auf die Entstehung einer dieser Übersetzungen findet man hier.

♦♦♦

Diese beiden ursprünglich im Frankschen Sprachenportal und nun im Klamurke-Revier beheimatete Sprachenseiten, die russische und die georgische, waren vorgesehen, in einen größeren, in stockender Vorwärtsbewegung sich wandelnden Arbeitszusammenhang integriert zu werden.

Vielleicht werden sie es noch; keine Ahnung. Aber eben zu diesem Zwecke hab ich sie neu aufgebaut.

Aufgrund der zunehmenden sozialen Atomisierung haben abseits des offiziellen Marktgeschreis sich entwickelnde Arbeitszusammenhänge kaum noch eine Chance; und selbst wo es anfängt, sich zu konsolidieren, passiert garantiert irgendwas Unerwartetes oder einfach bloß Absurdes, welches das sich konsolidierende wieder auseinanderjagt.

Die allgemeine soziale Atomisierung wird verstärkt und verkompliziert durch die derzeitige politische Situation. Was unser tiflisser Team betrifft, so sind wir restlos alle Putinversteher (wie der deutsche Pöbel in seinem grotesk-dämlichen Neudeutsch unsere Geistesart zu benennen pflegt). Die sich verhärtenden Fronten machen, eben, alles noch viel komplizierter, als es eh schon ist.

Elena, die begabteste und konsequenteste von uns allen, schlägt sich mühsam als Putzfrau durchs Leben. Jemal hat seine Familie der Obhut seiner Schwiegereltern anvertraut und versucht nun sein Glück in Schweden (ausgerechnet in Schweden; aber es hat sich nun mal so ergeben). Goga genießt als Theaterregisseur immerhin gewisse Anerkennung und kann sich irgendwie halten. Und so weiter…

Wir hoffen, daß wir irgendwann die Ruhe und Muße finden, die abgebrochene gemeinsame Arbeit wieder aufzugreifen…

Letzteres nur so nebenbei.

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Sonst?

Der Sprüche-Ordner wird, meist zwischendurch während dem zweiten und dritten Morgenespresso, weiter aufgefüllt; und weiter kann man sich frei bedienen und das Zeug, so man will, frei veröffentlichen.

Unser Kollege Wilhelm von Dorten veröffentlicht ab und zu was in seinem Blog. Zuletzt war das "Über Moral, politische Korrektheit und sonstige Unarten".

Auch im Klamurkischen Blog erscheint ab und zu wat; die Titel der beiden letzten Veröffentlichungen lauten "Vom Integrieren" und "Herumstochern in belanglosem Alltagsschwachsinn"

Und was es sonst alles noch so gibt

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So isses

Dorten_gewaehlte_Buergermeister

среда, 11 марта 2015 г.

Fortsetzung Sprachenportal

Gogol

(Ein Zitat von Nikolai Gogol)

Doppelnas

Die Sache mit dem Sprachenportal habe ich mir nun überlegt:

Mit der Russischecke mache ich weiter; bereits erstellte Materialien zu einer Reihe weiterer Sprachen (Georgisch, Polnisch, Spanisch, Französisch) veröffentliche ich, ohne die Absicht, noch was hinzuzufügen, unter eigenem Dach.

Ein paar Leute sind da, für die das interessant ist; und für die mach ich det; und sollten es noch mehr werden, so mach ich es auch für die Hinzukommenden.

Und sollten sich wieder Zusammenhänge herausbilden, in welche sich sowas integrieren läßt, so würde ich es integrieren (manches läßt sich doch tatsächlich über weitere Strecken hin durchziehen, ohne daß es gleich auseinanderkracht).

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Eingebaut ist das Ganze in der klamurkischen Sprachen-Ecke.

Die wichtigsten russischen Materialien sind bereits umgezogen. Hab die Sachen, etwas zurechtgemacht, in PDF-Dateien verwandelt. Das ging schnell und schmerzlos und hat für den Leser außerdem den Vorteil, daß es sich bei Bedarf leicht ausdrucken läßt.

Da findet man denn eine Datei zum Einüben des russischen Alphabets; Liedtexte von Wladimir Wyssozki und sonstige russische Lieder; jeweils russischer Originaltext mit Betonungszeichen, kommentierter deutscher Übersetzung und Link, wo man es sich anhören kann.

Dann Auszüge aus den Memoiren von Schulgin, wo man sich ein Bild machen kann, was in den Anfängen der Februarrevolution in Petersburg so los war; und vieles andere mehr.

Findet man hier.

Die Seiten für den Umzug der übrigen erwähnten Sprachen sind angelegt; aber da ist noch nix drauf.

Kommt noch.

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So isses

 Vysozki_Cook

пятница, 6 марта 2015 г.

Weiter zerfallendes

MIG

In Podgorica, Nähe Flughafen, herumstehende Überreste eines einstigen Düsenjägers

Doppelnas

Ach so, ja…

Das russische Sprachenportal http://www.franklang.ru/ wird umgebaut; und wir haben abgesprochen, daß die deutsche Filiale und meine deutschrussische Literaturseite nicht mehr integriert werden.

Am 12. März werden beide aus dem Netz verschwinden.

***

Die Zusammenarbeit begann vor zehn Jahren. Als Versuchsballon starteten wir, unter ganz banaler Nutzung der Tatsache, daß ich manche Sachen je in deutscher und russischer Version schreibe, die zweisprachige Literaturseite, wo man PDF-Dateien herunterladen konnte mit unkommentiert nebeneinandergestellten deutschen und russischen Texten.

Später kam dann die eigentliche deutsche Filiale hinzu, wo für deutschsprachige Sprachenlernende fremdsprachige Texte kommentiert und mit Verständnishilfen veröffentlicht wurden. Im Gegensatz zum Hauptportal war die deutsche Filiale allerdings mit recht begrenztem Sprachenangebot. Eine sehr reichhaltige zügig wachsende Russischecke gab es (fast alles von mir selbst), eine zwar nicht reichhaltige, aber auch nicht uninteressante Georgisch-Ecke (was damit zusammenhängt, daß die deutsche Filiale während meines Aufenthalts in Tbilissi richtig am Aufblühen war), ein paar spanische Sachen, größere Mengen Polnisch.

Und sonst noch ein paar Kleinigkeiten, die mir grad nicht einfallen.

***

Als Ersatz für die zweisprachige Literaturseite (so jemand sich dafür interessieren sollte) existiert schon seit langem die Literaturecke in der "Klamurke". Russische Versionen sind in den Menüs verlinkt; desgleichen allfällige Übersetzungen in weitere Sprachen. Verstreute russische Texte, zu denen es keine deutschen Entsprechungen gibt, findet man in der russischen Literaturecke.

***

Hatte mich zunächst entschlossen, in der "Klamurke" einen Bereich aufzumachen, wo ich die interessanteren Materialien für Russischlernende neu veröffentliche; inzwischen bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob ich die Arbeit auf mich nehmen werde, da ich mir nicht sicher bin, ob jemand das braucht.

Werd es mir noch überlegen.

Die Belletristik-Texte schreib ich sowieso; desgleichen die verschiedenen Anmerkungen und Kommentare. Und veröffentliche sie. Das ist was anderes.

Das mit den Lehrmaterialien geht mehr in Richtung Dienstleistung; und eine solche Dienstleistung ist witzlos, wenn sie nicht gebraucht wird.

***

Vor bald zwei Jahren hatte ich die Absicht, das deutsche Sprachenportal in ein deutschrussisches Verlagsprojekt zu integrieren; in solchem Zusammenhang hätte das Sinn gehabt.

Und das hätte – wovon ich auch jetzt noch überzeugt bin – funktionieren können.

Aber es krachte zusammen.

Und nach und nach denn auch die einzelnen Komponenten.

Iss aber egal.

♦♦♦ 

Von den Umständen und auch von verschiedenem Volks wird mir nahegelegt, mich um die russischen Bücher, die bei jenem zusammengekrachten Projekt immerhin gedruckt wurden, zu kümmern.

Die wurden, trotz richtiger ISBN, nicht im deutschen Buchhandel integriert. Eine kleinere Sendung wurde nach Tbilissi geschickt, eine andere nach Montenegro; und der Rest liegt bei einer deutschen Bekannten unterm Bett.

Werd mich wohl drum kümmern müssen. Geht nicht anders.

***

Die deutsche Auflage ist richtig im Buchhandel integriert; laut vom Verlag vor anderthalb Jahren erhaltenen Information besteht keine Nachfrage.

Warum sollen diese Bücher sich auch verkaufen; nich? Es gibt so viele Bücher auf der Welt; und alle können sie nicht verkauft werden.

Der größte Teil der von mir damals im Rahmen des Verlagsprojekts finanzierten Auflage liegt neben der russischen Auflage unter ebenjenem Bette.

***

Dann bin ich aber da noch bei Yasni registriert; und die schicken mir regelmäßig Übersichten, wann wo unter welchen Umständen mein Name im Internet auftaucht; und auf diesem Wege erfahre ich in unregelmäßigen Abständen, daß wieder diese oder jene Buchhandlung oder Onlinebuchhandlung jenen deutschen vom Pferde geschubsten König in ihr Angebot aufgenommen hat. Darunter sogar Thalia. Ganz egal wie schlecht das Buch sich verkauft, und bei all meiner Naivität in geschäftlichen Dingen – aber die paar Bücher, die vor dem Zusammenbruch an den Buchhandel überführt wurden, müßten im Zuge dieser Entwicklung längst aufgebraucht sein.

Wir hatten abgemacht, daß allfällige Bestellungen aus dem Buchhandel an meine Bekannte weitergeleitet werden; die holt die benötigten Bücher dann unter ihrem Bette hervor und bringt sie zur Post.

Aber bei ihr hat niemand sich gemeldet.

Bei der letzten Information von Yasni guckte ich mir immerhin das Angebot der verlinkten Buchhandlung mal an. Und mußte zu meiner Überraschung zwei Exemplare des vom Pferde geschubsten Königs sehen; eines davon mit deutlich dunklerem Umschlag.

Schon recht merkwürdig; nich?

Ich sollte mich drum kümmern.

Aber ich hab nicht die geringste Lust, mich darum zu kümmern.

Mist, verfluchter.

***

Der russische Linie werd ich mich wohl noch widmen; bin da auch nicht ganz so isoliert und aufg'schmissen.

***

So isses.

Doppelbild

вторник, 10 февраля 2015 г.

Blödsinniges

versinkende Schiffe

Doppelnas

Lange wurde hier nix mehr eingetragen.

Was damit zusammenhängt, daß wenig aktualisiert wurde.

Ursprünglich ging es in diesem Aktualisierungsblog hauptsächlich um neues Material im Sprachenportal und in der damit verbundenen deutschrussischen Literaturseite.

Da war ja eine Zeitlang tatsächlich einiges los.

Jetzt nimmer. Laufen tut da seit vielen Monaten überhaupt nix mehr.

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Ich hatte da doch so'n deutschrussisches Verlagsprojekt angeleiert, in welchem dieses Sprachenportal eine gewisse Rolle hätte spielen sollen. Wenn das ans Laufen gekommen wäre, wäre es erst richtig losgegangen.

Aber das Verlagsprojekt krachte, nach kurzem Anlauf, vor anderthalb Jahren (oder wie lang es auch her sein mag; egal; hab kein Zeitgefühl mehr) zusammen. Und nun ging es nicht nur nicht richtig los mit Sprachenportal und dem Drumherum, sondern kam völlig zum Erliegen.

Im Dezember vorletzten Jahres begann dann – wie in letztem Eintrag erwähnt – ein neuer Anlauf in Zusammenarbeit mit einem in Deutschland basierten russischen Verlag. Nach unbestimmtem Vorgeplänkel wurde mir dann deutlich, daß hier auf literarischer Ebene ein nicht ganz sauberes gegen Rußland gerichtetes Spiel beabsichtigt war. Vermutlich nicht allzu schlimm; aber ich wollte trotzdem nicht mitspielen. Und zog mich kommentarlos zurück. Nun; es gab da noch einiges Andere; doch damit hätte ich fertig werden können. Aber alles zusammen war mir zuviel.

Seitdem läuft in der Richtung gar nix mehr.

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Manchmal kommt mir der Gedanke, das umfassendere Anliegen, welches dem Verlagsprojekt zugrundelag, unter veränderten Bedingungen doch wieder aufzugreifen.

Und die Bedingungen haben sich, dank dem in der Ukraine ausgebrochenen Chaos und sonstigen Annehmlichkeiten, schon gar sehr verändert.

Hätte aber nur Sinn, wenn man die Sache in Rußland basieren würde; und im Moment hab ich keine Ahnung, wie man das machen sollte.

Und außerdem hab ich den Eindruck, daß der Zeitpunkt, an dem eine solche Verlagsgründung wirklich Sinn gehabt hätte, sowieso verpaßt wurde.

Wie so vieles im Laufe der Jahre verpaßt wurde…

Macht aber nix. Soll's laufen, wie es läuft.

Vor Allem in Europa werden die Leute wohl bald andere Sorgen haben, als Bücher zu lesen. Womit ich nix gegen Bücher sagen will.

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Mein Scherflein beitragend zum Widerstand gegen die wild dahinlügenden westlichen Medien, hab ich in den Anfängen der Ukraine-Krise Information aus der russischsprachigen Presse übersetzt und im Blog veröffentlicht, und hab auch fleißig kommentiert.

Das ist jetzt nicht mehr nötig. Dank deutschem RT und sonstigen deutschsprachigen Quellen gibt es für diejenigen, die sich informieren wollen, genügend Möglichkeiten, solches zu tun. Und wer den westlichen Medien immer noch glaubt – dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Eigentlich hätte ich die Hände frei für Konstruktives. Ich seh auch einiges, was zu tun wäre; aber ich komm nicht so recht ran.

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Schreiben tu ich hauptsächlich, wie es sich grad ergibt, ernstgemeinte aphoristische Anmerkungen, die ich kreuz und quer verteile, oder auch zutiefst unernst gemeintes.

Indem ich dem gedankenlos dargelebten Weltenblödsinn bewußt ausgearbeiteten Höheren Blödsinn entgegensetze, zeige ich Ersterem wieauch mir selbst, daß ich besser bin und stärker.

Und mein Leben während der letzten Monate bestand hauptsächlich in einem Kampf wohldurchdachter ästhetisch ausgestalteter Absurdität gegen die gedankenlose Absurdität unserer Zeit.

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Bloedsinn Während des frühmorgendlichen Espressotrinkens verarbeite ich manchmal solche Weisheiten zu Textgraphiken. Das geht ganz schnell und einfach; pro Graphik im Durchschnitt zwischen 1,3 und 2,1 ZEDEULDT. (ZEDEULDT: Zeiteinheit, definiert durch die Zeit zwischen Einschalten der Espressomaschine und Leeren der Tasse).

Über dieses Link kommt man in einen Dropbox-Ordner, wo solche Graphiken abgeladen werden; man kann sich da frei bedienen; kann sie in sozialen Netzwerken veröffentlichen, über den Schreibtisch hängen oder dem Nachbarn an die Tür; oder was immer man sonst damit machen will.

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Was gibt es sonst noch außer Textgraphiken?

Ach so ja… Verstreutes Ernstes und Unernstes im Klamurkischen Blog und in der "Klamurkosophie privat". Wieauch jede Menge unernsten Zeugs in der Belletristik-Ecke der Klamurke.

Da fallen mir grad so auf Anhieb zweie ein:

Achilles, die Schildkröte und die fünfzehn Dackel (ein sehr kurzes Gedicht mit sehr langem und sehr lehrreichem Kommentar)

Die Nacktschnecke (ein nicht eben kurzer Prosatext mit fast genau so langem Vorwort und etwas kürzerem Nachwort).

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So weit mal dies.

Mal sehen, was die Zeiten uns noch bringen und was sich im Weiteren denn noch so veröffentlichen läßt.

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So isses

Paepste im Schilf_kl