среда, 25 марта 2015 г.

Sprachenportal Georgisch-Ecke

2009_12_22

Geknipset aus dem Fenster
meiner – bislang – letzten tiflisser Behausung.

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Die vor zehn Jahren eröffnete deutsche Filiale des Frankschen Sprachenportals mitsamt der zweisprachigen Belletristikseite wurde im Zuge von Umbauarbeiten inzwischen entfernt.

Im Gegenzug wurde die im klamurkischen Revier angelegte Russisch-Ecke mit gesichtetem bereits vorhandenem Material weiter aufgefüllt.

Anfänglich bestückt wurde nun auch die im eigenen Revier angelegte Georgisch-Ecke; und zwar:

  • Eine Datei zum Erlernen des georgischen Alphabets
  • Ein Gedicht von Galaktion Tabidse; georgisches Original mit kommentierter wortwörtlicher Übersetzung und zusätzlich noch literarischer Nachdichtung
  • Zwei Texte von mir, jeweils deutsches Original und parallel von Elene Nanitaschwili erstellte georgische Übersetzung

Ein kurzes Schlaglicht auf die Entstehung einer dieser Übersetzungen findet man hier.

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Diese beiden ursprünglich im Frankschen Sprachenportal und nun im Klamurke-Revier beheimatete Sprachenseiten, die russische und die georgische, waren vorgesehen, in einen größeren, in stockender Vorwärtsbewegung sich wandelnden Arbeitszusammenhang integriert zu werden.

Vielleicht werden sie es noch; keine Ahnung. Aber eben zu diesem Zwecke hab ich sie neu aufgebaut.

Aufgrund der zunehmenden sozialen Atomisierung haben abseits des offiziellen Marktgeschreis sich entwickelnde Arbeitszusammenhänge kaum noch eine Chance; und selbst wo es anfängt, sich zu konsolidieren, passiert garantiert irgendwas Unerwartetes oder einfach bloß Absurdes, welches das sich konsolidierende wieder auseinanderjagt.

Die allgemeine soziale Atomisierung wird verstärkt und verkompliziert durch die derzeitige politische Situation. Was unser tiflisser Team betrifft, so sind wir restlos alle Putinversteher (wie der deutsche Pöbel in seinem grotesk-dämlichen Neudeutsch unsere Geistesart zu benennen pflegt). Die sich verhärtenden Fronten machen, eben, alles noch viel komplizierter, als es eh schon ist.

Elena, die begabteste und konsequenteste von uns allen, schlägt sich mühsam als Putzfrau durchs Leben. Jemal hat seine Familie der Obhut seiner Schwiegereltern anvertraut und versucht nun sein Glück in Schweden (ausgerechnet in Schweden; aber es hat sich nun mal so ergeben). Goga genießt als Theaterregisseur immerhin gewisse Anerkennung und kann sich irgendwie halten. Und so weiter…

Wir hoffen, daß wir irgendwann die Ruhe und Muße finden, die abgebrochene gemeinsame Arbeit wieder aufzugreifen…

Letzteres nur so nebenbei.

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Sonst?

Der Sprüche-Ordner wird, meist zwischendurch während dem zweiten und dritten Morgenespresso, weiter aufgefüllt; und weiter kann man sich frei bedienen und das Zeug, so man will, frei veröffentlichen.

Unser Kollege Wilhelm von Dorten veröffentlicht ab und zu was in seinem Blog. Zuletzt war das "Über Moral, politische Korrektheit und sonstige Unarten".

Auch im Klamurkischen Blog erscheint ab und zu wat; die Titel der beiden letzten Veröffentlichungen lauten "Vom Integrieren" und "Herumstochern in belanglosem Alltagsschwachsinn"

Und was es sonst alles noch so gibt

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So isses

Dorten_gewaehlte_Buergermeister

среда, 11 марта 2015 г.

Fortsetzung Sprachenportal

Gogol

(Ein Zitat von Nikolai Gogol)

Doppelnas

Die Sache mit dem Sprachenportal habe ich mir nun überlegt:

Mit der Russischecke mache ich weiter; bereits erstellte Materialien zu einer Reihe weiterer Sprachen (Georgisch, Polnisch, Spanisch, Französisch) veröffentliche ich, ohne die Absicht, noch was hinzuzufügen, unter eigenem Dach.

Ein paar Leute sind da, für die das interessant ist; und für die mach ich det; und sollten es noch mehr werden, so mach ich es auch für die Hinzukommenden.

Und sollten sich wieder Zusammenhänge herausbilden, in welche sich sowas integrieren läßt, so würde ich es integrieren (manches läßt sich doch tatsächlich über weitere Strecken hin durchziehen, ohne daß es gleich auseinanderkracht).

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Eingebaut ist das Ganze in der klamurkischen Sprachen-Ecke.

Die wichtigsten russischen Materialien sind bereits umgezogen. Hab die Sachen, etwas zurechtgemacht, in PDF-Dateien verwandelt. Das ging schnell und schmerzlos und hat für den Leser außerdem den Vorteil, daß es sich bei Bedarf leicht ausdrucken läßt.

Da findet man denn eine Datei zum Einüben des russischen Alphabets; Liedtexte von Wladimir Wyssozki und sonstige russische Lieder; jeweils russischer Originaltext mit Betonungszeichen, kommentierter deutscher Übersetzung und Link, wo man es sich anhören kann.

Dann Auszüge aus den Memoiren von Schulgin, wo man sich ein Bild machen kann, was in den Anfängen der Februarrevolution in Petersburg so los war; und vieles andere mehr.

Findet man hier.

Die Seiten für den Umzug der übrigen erwähnten Sprachen sind angelegt; aber da ist noch nix drauf.

Kommt noch.

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So isses

 Vysozki_Cook

пятница, 6 марта 2015 г.

Weiter zerfallendes

MIG

In Podgorica, Nähe Flughafen, herumstehende Überreste eines einstigen Düsenjägers

Doppelnas

Ach so, ja…

Das russische Sprachenportal http://www.franklang.ru/ wird umgebaut; und wir haben abgesprochen, daß die deutsche Filiale und meine deutschrussische Literaturseite nicht mehr integriert werden.

Am 12. März werden beide aus dem Netz verschwinden.

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Die Zusammenarbeit begann vor zehn Jahren. Als Versuchsballon starteten wir, unter ganz banaler Nutzung der Tatsache, daß ich manche Sachen je in deutscher und russischer Version schreibe, die zweisprachige Literaturseite, wo man PDF-Dateien herunterladen konnte mit unkommentiert nebeneinandergestellten deutschen und russischen Texten.

Später kam dann die eigentliche deutsche Filiale hinzu, wo für deutschsprachige Sprachenlernende fremdsprachige Texte kommentiert und mit Verständnishilfen veröffentlicht wurden. Im Gegensatz zum Hauptportal war die deutsche Filiale allerdings mit recht begrenztem Sprachenangebot. Eine sehr reichhaltige zügig wachsende Russischecke gab es (fast alles von mir selbst), eine zwar nicht reichhaltige, aber auch nicht uninteressante Georgisch-Ecke (was damit zusammenhängt, daß die deutsche Filiale während meines Aufenthalts in Tbilissi richtig am Aufblühen war), ein paar spanische Sachen, größere Mengen Polnisch.

Und sonst noch ein paar Kleinigkeiten, die mir grad nicht einfallen.

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Als Ersatz für die zweisprachige Literaturseite (so jemand sich dafür interessieren sollte) existiert schon seit langem die Literaturecke in der "Klamurke". Russische Versionen sind in den Menüs verlinkt; desgleichen allfällige Übersetzungen in weitere Sprachen. Verstreute russische Texte, zu denen es keine deutschen Entsprechungen gibt, findet man in der russischen Literaturecke.

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Hatte mich zunächst entschlossen, in der "Klamurke" einen Bereich aufzumachen, wo ich die interessanteren Materialien für Russischlernende neu veröffentliche; inzwischen bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob ich die Arbeit auf mich nehmen werde, da ich mir nicht sicher bin, ob jemand das braucht.

Werd es mir noch überlegen.

Die Belletristik-Texte schreib ich sowieso; desgleichen die verschiedenen Anmerkungen und Kommentare. Und veröffentliche sie. Das ist was anderes.

Das mit den Lehrmaterialien geht mehr in Richtung Dienstleistung; und eine solche Dienstleistung ist witzlos, wenn sie nicht gebraucht wird.

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Vor bald zwei Jahren hatte ich die Absicht, das deutsche Sprachenportal in ein deutschrussisches Verlagsprojekt zu integrieren; in solchem Zusammenhang hätte das Sinn gehabt.

Und das hätte – wovon ich auch jetzt noch überzeugt bin – funktionieren können.

Aber es krachte zusammen.

Und nach und nach denn auch die einzelnen Komponenten.

Iss aber egal.

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Von den Umständen und auch von verschiedenem Volks wird mir nahegelegt, mich um die russischen Bücher, die bei jenem zusammengekrachten Projekt immerhin gedruckt wurden, zu kümmern.

Die wurden, trotz richtiger ISBN, nicht im deutschen Buchhandel integriert. Eine kleinere Sendung wurde nach Tbilissi geschickt, eine andere nach Montenegro; und der Rest liegt bei einer deutschen Bekannten unterm Bett.

Werd mich wohl drum kümmern müssen. Geht nicht anders.

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Die deutsche Auflage ist richtig im Buchhandel integriert; laut vom Verlag vor anderthalb Jahren erhaltenen Information besteht keine Nachfrage.

Warum sollen diese Bücher sich auch verkaufen; nich? Es gibt so viele Bücher auf der Welt; und alle können sie nicht verkauft werden.

Der größte Teil der von mir damals im Rahmen des Verlagsprojekts finanzierten Auflage liegt neben der russischen Auflage unter ebenjenem Bette.

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Dann bin ich aber da noch bei Yasni registriert; und die schicken mir regelmäßig Übersichten, wann wo unter welchen Umständen mein Name im Internet auftaucht; und auf diesem Wege erfahre ich in unregelmäßigen Abständen, daß wieder diese oder jene Buchhandlung oder Onlinebuchhandlung jenen deutschen vom Pferde geschubsten König in ihr Angebot aufgenommen hat. Darunter sogar Thalia. Ganz egal wie schlecht das Buch sich verkauft, und bei all meiner Naivität in geschäftlichen Dingen – aber die paar Bücher, die vor dem Zusammenbruch an den Buchhandel überführt wurden, müßten im Zuge dieser Entwicklung längst aufgebraucht sein.

Wir hatten abgemacht, daß allfällige Bestellungen aus dem Buchhandel an meine Bekannte weitergeleitet werden; die holt die benötigten Bücher dann unter ihrem Bette hervor und bringt sie zur Post.

Aber bei ihr hat niemand sich gemeldet.

Bei der letzten Information von Yasni guckte ich mir immerhin das Angebot der verlinkten Buchhandlung mal an. Und mußte zu meiner Überraschung zwei Exemplare des vom Pferde geschubsten Königs sehen; eines davon mit deutlich dunklerem Umschlag.

Schon recht merkwürdig; nich?

Ich sollte mich drum kümmern.

Aber ich hab nicht die geringste Lust, mich darum zu kümmern.

Mist, verfluchter.

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Der russische Linie werd ich mich wohl noch widmen; bin da auch nicht ganz so isoliert und aufg'schmissen.

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So isses.

Doppelbild