среда, 13 января 2010 г.

... und weiter gehts...

Weiter_denn

Man sagte mir, es sei nicht ganz das Normale, einen Text in der einen Sprache zu schreiben und anschließend in einer anderen, ihn überarbeitend, eine verbesserte Version zu verfassen. Das mag sein; doch da ich mich schon seit langem nicht mehr darum schere, was der Volksmund als „normal“ bezeichnet, iss auch dies mir egal.

Den „Untergang der Salanen“ hab ich irgendwann in Deutsch verfaßt; dann schrieb ich, erst vor kurzem war’s, in Russisch eine überarbeitete, verbesserte Version; und nun paßte ich denn die deutsche Version, sie aufarbeitend, der russischen an. Beide kann man online finden; die deutsche hier, die russische hier. Und sogar eine Datei hab ich erstellt mit parallelem deutschem und russischem Text; die findet man hier. In beiden Versionen entdeckte ich noch ein paar leichte Holprigkeiten, die ich, wenn ich Zeit und Kraft finde, ausmerzen werde; aber auch so sind sie schon ganz nett.

Die „Drachenchronik“ (deutsch hier, russisch hier) hab ich schon lang nicht mehr aktualisiert. Eben in diesem Bereich tut sich zur Zeit aber so einiges; die ganze literarische Arbeit dreht sich um ebendieses Drachennest. Irgendwann werd ich, für diejenigen, die det interessiert, berichten, was genau los ist.

Damit ich’s nicht vergesse: sämtliche Foren, Sprachenportal wie Klamurke, hab ich vor Kurzem dem Datennirvana überantwortet. Mögen die Leute ihre Viagra-Werbung denn woanders hintun; da brauch ich sie wenigstens nicht mehr zu löschen…

Prost

Raymond

♦♦♦

Nachbemerkung Juli 2015:

Bei der „Drachenchronik“ ging es um die Vorarbeiten zu einer Verfilmung meiner Erzählung „Von Drachen, Stripperinnen und Schornsteinfegern“. Das begann im Sommer 2008, wurde dann durch den russisch-georgischen Krieg und dessen Folgen für länger unterbrochen, und lief dann langsam und allmählich wieder an. Als wir dann ab Ende 2009 in Tiflis wieder beisammen waren, wurde deutlich, daß eine solche Verfilmung bei den herrschenden Bedingungen und den vorhandenen Möglichkeiten zu kompliziert ist und daß wir für den Anfang besser was Einfacheres nehmen. Also schwenkten wir um auf „Biana und die Räuber“. Dank unerwartetem Aufflammen recht ausgefallener Probleme ließ auch dies sich nicht durchziehen. Kommt vielleicht noch; keine Ahnung. Ein Kurzfilm wurde später gedreht auf Grundlage dreier Gedichte von mir; weit entfernt von dem, was wir eigentlich vor hatten; aber immerhin mal etwas. Als positiven Nebeneffekt des Anlaufs mit der Drachenverfilmung haben wir immerhin eine gewisse Konsolidierung unserer Zusammenarbeit. Was doch sicher nicht schlecht ist.


Натюрморт с табуреткой и свалившейся люстрой

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