вторник, 14 апреля 2020 г.

Elefantenjagende Tanten, Zwiebelopern und Vorona Kirus

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Im Zuge der jüngsten Ereignisse siedelte sich im Umfeld des Vondorten'schen Multiversums die Vorona Kirus an. – Zu dem Zeitpunkt, als die Frau Kirus auf den Plan trat, dachte noch niemand an Ausgangssperren und aufkeimenden Totalitarismus; doch der Herr Chefredakteur konnte sich gleich von Anfang an des unangenehmen Eindrucks nicht erwehren, als braue sich da was zusammen.
Außer unten wiedergegebener Dichtung konnten bislang nur wenige Werke von ihr veröffentlicht werden. Ein paar kürzere Sachen findet man in der Sammlung "Otto Abwidöd, Vorona Cyrus und sonstige gelegentliche Gäste unseres Multiversums". Sicher wird sie noch mehr schreiben; und wenn sie es geschrieben hat, dürfen wir es lesen.
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Wiederholt gedacht wurde der seinerzeit gemeinsam mit Freund Jemal nicht ganz im Ernst ausgeheckten Zwiebeloper, die erstmals unter dem Titel "Vorgeburtliches Sein einer Zwiebeloper" im Dezember 2018 Erwähnung fand.
Zwiebeln sind nun mal sehr ausdrucksstarke Wesen.
Dank der Entdeckung, daß auch Bohrer sehr ausdrucksstarke Wesen sind, wurde am 5. März dieses Jahres besagte Zwiebeloper zu einer Zwiebel-Bohrer-Oper erweitert.
Bohrer sind, gleich Zwiebeln, sehr ausdrucksstarke Wesen. Zwiebeln kann man zudem noch essen; und Bohrer, wenn sie lautstark ihre Aktivität entfalten, laden ein zu ausgedehnten Spaziergängen.
Ausgedehnte Spaziergänge am Meer entlang oder auch in die Berge hoch durfte ich an jenen Märzestagen häufig unternehmen, da die Wohnung über mir mit Hilfe von Bohrern, Elektromeisseln und auch einfachen Hämmern lautstark renoviert wurde (auch jetzt, wo ich dies schreibe, hämmert es; aber nicht mehr ganz so laut und zudem mit Unterbrechungen). 
Das ist mir alles bekannt; über mehrere Wochen hinweg Krach; zwischendurch so laut, daß man es in der Wohnung kaum aushalten kann; dann zwei bis drei Monate Stille; und dann wieder mehrere Wochen Krach. Vielleicht, weil die Arbeiter Qualität durch Lautstärke ersetzen und daß deswegen nach spätestens drei Monaten alles wieder kaputt ist; keine Ahnung; ich weiß nur, daß ein solcher Rhythmus vorliegt, egal, wo er herkommt.
An jenem Tage sollte ich einiges Schriftliche erledigen; und so versuchte ich denn, gegen den Bohrerkrach anzuschreiben. Bei diesem schöpferischen Bemühen fiel mir auf, daß im Zusammenspiel der Bohrer doch aber eine gewisse Harmonie waltet und daß man das mit der Zwiebeloper kombinieren sollte. Also begann ich, mir entsprechende Notizen zu machen.
Auf solchem Wege fand die Zwiebeloper ihre Erweiterung zur Zwiebel-Bohrer-Oper
Genaueres findet man in der Abhandlung "Von Bohrern und Zwiebeln".
Und am 26. März fand das Projekt schließlich seine Erweiterung zur Zwiebel-Bohrer-Hammer-Oper
Da war der Krach über noch voll am Wüten, und außerdem wütete nun auch die Coronavirus-Hysterie; so daß ich nicht mehr – wie früher, wenn es allzu laut wurde – einfach rausgehen oder mich in die Galerie für Aussenseiterkunst (die ich für mich zur "Galerie für Bohrerflüchtlinge" umgetauft hatte) zurückziehen konnte. Da blieb nur noch: das Übel mit größtmöglicher Dosis Humor nehmen.
Und sollte die Zwiebel-Bohrer-Hammer-Oper tatsächlich noch zustandekommen, so würden jene Persönlichkeiten, die durch ihr Gebohre und Gehämmer mich auf diesen Weg brachten, vermutlich nie erfahren, in welchem Maße sie durch ihr Tun die Kultur bereichern durften.
 
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Und dann gibt es noch die von unserem Kollegen Ernst Tirckl-Wolff verfassten Tantentexte. Davon gibt es schon sehr viele, und es werden immer mehr.
Ernst Tirckl-Wolff erschafft seine dichterisch zu behandelnden Helden und Heldinnen rein nach lautlich-rhythmischen Gesichtspunkten; das Weitere ergibt sich oder ergibt sich nicht. So entstanden die sehr aktiven paterjagenden Kater, krötentötenden Könige, wieauch, eben, die jagenden wie gejagt werdenden Tanten. Und auch noch sonstige Persönlichkeiten.
Zum Beispiel:
Wenn Tanten durch den Urwald Elefanten jagen,
dann retten sich erschrock'ne Kannibalen
hinauf auf hohe Urwaldbäume
Auf der Seite desVondortenschen Multiversums findet man auf der Linkleiste, ziemlich weit unten, eine Sparte "Tantentexte"; und das sind, wie gesagt, schon sehr viele, und es werden immer mehr.
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Dann habe ich vor ein paar Tagen ein weiteres PDF erstellt mit Notizen, die während meinem Eintauchen in das Leben der wilden postsowjetischen neunziger Jahre zustandekamen. Teil II also
Unter anderem:
Moskau nach meinem Aufenthalt in Wolgograd ლ Versuche, im Westen eine Basis zu schaffen zur Fortführung von in Russland Begonnenem ლ Weitere Reisen nach Russland; eine davon mit spontan organisierter Filmexpedition auf die Solowjezki-Inseln ლ Ströme russischer Flüchtlinge aus den nichtrussischen ehemaligen Sowjetrepubliken ლ Und so weiter…
Findet man auf der Download-Seite ganz zu Anfang, an dritter Stelle.
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So isses





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