пятница, 6 марта 2015 г.

Weiter zerfallendes

MIG

In Podgorica, Nähe Flughafen, herumstehende Überreste eines einstigen Düsenjägers

Doppelnas

Ach so, ja…

Das russische Sprachenportal http://www.franklang.ru/ wird umgebaut; und wir haben abgesprochen, daß die deutsche Filiale und meine deutschrussische Literaturseite nicht mehr integriert werden.

Am 12. März werden beide aus dem Netz verschwinden.

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Die Zusammenarbeit begann vor zehn Jahren. Als Versuchsballon starteten wir, unter ganz banaler Nutzung der Tatsache, daß ich manche Sachen je in deutscher und russischer Version schreibe, die zweisprachige Literaturseite, wo man PDF-Dateien herunterladen konnte mit unkommentiert nebeneinandergestellten deutschen und russischen Texten.

Später kam dann die eigentliche deutsche Filiale hinzu, wo für deutschsprachige Sprachenlernende fremdsprachige Texte kommentiert und mit Verständnishilfen veröffentlicht wurden. Im Gegensatz zum Hauptportal war die deutsche Filiale allerdings mit recht begrenztem Sprachenangebot. Eine sehr reichhaltige zügig wachsende Russischecke gab es (fast alles von mir selbst), eine zwar nicht reichhaltige, aber auch nicht uninteressante Georgisch-Ecke (was damit zusammenhängt, daß die deutsche Filiale während meines Aufenthalts in Tbilissi richtig am Aufblühen war), ein paar spanische Sachen, größere Mengen Polnisch.

Und sonst noch ein paar Kleinigkeiten, die mir grad nicht einfallen.

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Als Ersatz für die zweisprachige Literaturseite (so jemand sich dafür interessieren sollte) existiert schon seit langem die Literaturecke in der "Klamurke". Russische Versionen sind in den Menüs verlinkt; desgleichen allfällige Übersetzungen in weitere Sprachen. Verstreute russische Texte, zu denen es keine deutschen Entsprechungen gibt, findet man in der russischen Literaturecke.

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Hatte mich zunächst entschlossen, in der "Klamurke" einen Bereich aufzumachen, wo ich die interessanteren Materialien für Russischlernende neu veröffentliche; inzwischen bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob ich die Arbeit auf mich nehmen werde, da ich mir nicht sicher bin, ob jemand das braucht.

Werd es mir noch überlegen.

Die Belletristik-Texte schreib ich sowieso; desgleichen die verschiedenen Anmerkungen und Kommentare. Und veröffentliche sie. Das ist was anderes.

Das mit den Lehrmaterialien geht mehr in Richtung Dienstleistung; und eine solche Dienstleistung ist witzlos, wenn sie nicht gebraucht wird.

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Vor bald zwei Jahren hatte ich die Absicht, das deutsche Sprachenportal in ein deutschrussisches Verlagsprojekt zu integrieren; in solchem Zusammenhang hätte das Sinn gehabt.

Und das hätte – wovon ich auch jetzt noch überzeugt bin – funktionieren können.

Aber es krachte zusammen.

Und nach und nach denn auch die einzelnen Komponenten.

Iss aber egal.

♦♦♦ 

Von den Umständen und auch von verschiedenem Volks wird mir nahegelegt, mich um die russischen Bücher, die bei jenem zusammengekrachten Projekt immerhin gedruckt wurden, zu kümmern.

Die wurden, trotz richtiger ISBN, nicht im deutschen Buchhandel integriert. Eine kleinere Sendung wurde nach Tbilissi geschickt, eine andere nach Montenegro; und der Rest liegt bei einer deutschen Bekannten unterm Bett.

Werd mich wohl drum kümmern müssen. Geht nicht anders.

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Die deutsche Auflage ist richtig im Buchhandel integriert; laut vom Verlag vor anderthalb Jahren erhaltenen Information besteht keine Nachfrage.

Warum sollen diese Bücher sich auch verkaufen; nich? Es gibt so viele Bücher auf der Welt; und alle können sie nicht verkauft werden.

Der größte Teil der von mir damals im Rahmen des Verlagsprojekts finanzierten Auflage liegt neben der russischen Auflage unter ebenjenem Bette.

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Dann bin ich aber da noch bei Yasni registriert; und die schicken mir regelmäßig Übersichten, wann wo unter welchen Umständen mein Name im Internet auftaucht; und auf diesem Wege erfahre ich in unregelmäßigen Abständen, daß wieder diese oder jene Buchhandlung oder Onlinebuchhandlung jenen deutschen vom Pferde geschubsten König in ihr Angebot aufgenommen hat. Darunter sogar Thalia. Ganz egal wie schlecht das Buch sich verkauft, und bei all meiner Naivität in geschäftlichen Dingen – aber die paar Bücher, die vor dem Zusammenbruch an den Buchhandel überführt wurden, müßten im Zuge dieser Entwicklung längst aufgebraucht sein.

Wir hatten abgemacht, daß allfällige Bestellungen aus dem Buchhandel an meine Bekannte weitergeleitet werden; die holt die benötigten Bücher dann unter ihrem Bette hervor und bringt sie zur Post.

Aber bei ihr hat niemand sich gemeldet.

Bei der letzten Information von Yasni guckte ich mir immerhin das Angebot der verlinkten Buchhandlung mal an. Und mußte zu meiner Überraschung zwei Exemplare des vom Pferde geschubsten Königs sehen; eines davon mit deutlich dunklerem Umschlag.

Schon recht merkwürdig; nich?

Ich sollte mich drum kümmern.

Aber ich hab nicht die geringste Lust, mich darum zu kümmern.

Mist, verfluchter.

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Der russische Linie werd ich mich wohl noch widmen; bin da auch nicht ganz so isoliert und aufg'schmissen.

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So isses.

Doppelbild

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