вторник, 24 июня 2014 г.

Auf dem Weg in das Große Chaos

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Obiges Foto knipste ich vor ein paar Jahren in Tiflis.
In jener Wohnung lebten, als die Wand noch ganz war, irgendwelche Leute.
Als die Wand herausbrach, konnten sie dort nicht mehr leben.
Die Wohnungen ringsum waren weiter bewohnt.
Denn da waren die Wände ja noch ganz.
***
Die Wessis, denen es bis jetzt noch gut geht, werden die Nase rümpfen.
Denn bei ihnen ist solches natürlich undenkbar; nich?

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Geschrieben und veröffentlicht wurde so manches im Laufe der letzten Monate. Das meiste – weitab von dem, was ursprünglich geplant war.

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Daß das mit dem Euromaidan zu sehr großem Ärger führen wird, war mir von Anfang an klar; auch wenn ich damals noch keine Ahnung hatte, wie sehr die Wessis da aktiv ihren chaotisierenden Einfluß ausüben. Naiv, wie ich war, sah ich die Wurzeln jener Euro-Sehnsucht in der Naivität der Euromaidanesen, die sich die EU vorstellten als das Land, wo Milch und Honig fließt und keine Ahnung hatten, was da tatsächlich los ist.

Was ja für einen großen Teil der Teilnehmer tatsächlich auch stimmte.

Erstmals äußerte ich mich im Februar zu diesen merkwürdigen Vorgängen; und zwar in einem Blogeintrag mit dem Titel "Ukrainisches"

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Im Weiteren sah ich mich dann konfrontiert mit einem recht merkwürdigen Phänomen, welches mir bereits während des russisch-georgischen Kriegs aufgefallen war und das nunmehr so konzentriert auftrat, daß es mich in höchstem Maße verblüffte.

Während des russisch-georgischen Kriegs und in den Monaten danach lebte ich nicht in Georgien, sondern in Odessa; aber ich kannte Georgien, wußte, was dort los ist und war in permanentem Kontakt mit Leuten, die dort leben. Was ich nun in den westlichen Medien über die Ereignisse in Georgien las, hatte mit den Realitäten herzlichst wenig zu tun; und das Erstaunlichste war die Fanatisierung der westlichen Medienhörigen, die all diesen Unsinn für bare Münze nahmen und gar nichts anderes hören wollten. Zunächst ließ ich mich auf Diskussionen ein; als ich merkte, daß die Leute außer ihren von den Medien servierten Schlagworten und Gemeinplätzen nix hören wollten, ließ ich es sein und begnügte mich damit, in meinem Blog Übersetzungen von Briefen aus Georgien und Artikeln aus der russischen Presse (die mir näher an der Realität schien als die völlig im Phantastischen schwebenden Westmedien) zu veröffentlichen.

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Das war damals, während des russisch-georgischen Kriegs und während der Folgezeit, recht merkwürdig; doch was ich nun, während der Ukraine-Krise, in der Hinsicht erlebte und erlebe – nee, det iss einfach grandios; hätte sowas nicht für möglich gehalten. Selbst Leute, die ich für vernünftig gehalten hatte, sind plötzlich, wie verbissene Sektierer, nicht mehr ansprechbar und werfen, ohne eine Spur eigener Gedanken, nur noch mit angelesenen Schlagworten und Gemeinplätzen um sich.

Ich wunderte mich sehr.

Wie damals während der Georgien-Krise veröffentlichte und übersetzte ich Sachen, welche irgendwie die Lage erhellen könnten. Es ist ja so, daß die meisten Wessis keine Ahnung haben von Geschichte und Ethnographie dieser Gegenden, über die sie sich so eifrig auslassen; ich übersetzte, unter anderem, Zitate von Solschenizyn, welche eine Grundlage abgeben könnten, sich über Geschichte, Ethnographie, reale Problematik so halbwegs ein Bild zu machen. Das wurde alles dankbar aufgenommen: von denjenigen, die sich sowieso informieren wollen. Und von denjenigen, die sich stur an ihren Hirngespinsten festklammerten – wurde es ungelesen verrissen.

Die Zusammenfassung einer solchen "Diskussion" hab ich veröffentlicht unter dem Titel " Von Photoshop, bösen Russen und sonstigen unsere Beachtung verdienenden Wesenheiten". Während ebendieser "Diskussion" wurde mir bewußt: daß solche Information gar nicht erwünscht ist; daß manche Leute sich gar nicht für die reale Situation interessieren, sondern nur für ihre Hirngespinste; und daß sie diese Hirngespinste auf Biegen und Brechen aufrechterhalten wollen.

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Recht merkwürdige Dinge fielen mir auf bei ukrainischen Patrioten, teilweise auch bei Leuten, mit denen ich, mehr am Rande, bekannt bin; eine Art "Unterbelichtung" in einem Grad, wir er mir vorher nie aufgefallen war.

Solche 'Unterbelichtung' gibt es in unseren fortschrittlichen Zeiten natürlich überall; man braucht nur die von dem deutschen Satiremagazin "Der Postillon" gelegentlich veröffentlichten Zuschriftensammlungen anzuschauen, um zu verstehen, daß auch bei jenem einstigen 'Volk der Dichter und Denker' extreme Unterbelichtung eine weit verbreitete Erscheinung ist. (Hab da mal wat, halb im Scherz, halb im Ernst, genauer unter die Lupe genommen: Aus dem poetischen Umfeld des Herrn Hoeneß).

не дайDie extreme ukrainische Unterbelichtung äußerte sich, unter anderem, in skurrilen Äußerungen eines verquerten Patriotismus. Zum Beispiel jene Bewegung "Не дай русскому", "Laß den Russen nicht ran"; gemeint als eine Art Sexstreik der ukrainischen Patriotinnen gegenüber russischen Männern; und sogar in T-Shirts mit dieser Aufschrift laufen diese Patriotinnen herum. Und sonstige Verrücktheiten.

Ein Bekannter, der sich die Mühe macht, ukrainische Fernsehsendungen anzuschauen, erzählte mir von Sendungen zur ukrainischen Rassekunde. Was er mir da erzählte, erstaunte mich in höchstem Grade; aber eben da begann ich zu verstehen, daß offenbar schon seit längerem eine massive Gehirnwäsche durchgeführt wird, welcher Leute mit ungenügender innerer Widerstandskraft zum Opfer fallen.

Eine Zusammenfassung dieses sehr aufschlußreichen Gesprächs findet man in dem Blogeintrag "Von den Überariern".

Auch die Reaktionen jugendlicher Patrioten und Patriotinnen zu dem Massaker in Odessa waren aufschlußreich; unter "Deutscher Tiefschlaf vor und nach Odessa" ging ich kurz darauf ein.

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Eine Bekannte veröffentlichte Äußerungen einer dieser ukrainischen Patriotinnen; darunter folgndes:

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In Deutscher Übersetzung:

“Und Puschkin ist nicht euer Schriftsteller, er ist Äthiopier und zur Hälfte Jude, und sogar sprach er nur Französisch, und Russisch verstand er nur mit Hilfe eines akademischen Wörterbuchs.”

ualesAls ich das las, hatte ich bereits eine Übersicht über die ukrainischen Schulbücher studiert, welche eine ganze Generation oder mehr versaut haben, und wunderte mich über gar nix mehr.

Meiner Bekannten, einer Russin, schickte ich dann das Link zu jener Übersicht; und nach Lektüre hörte auch sie auf, sich zu wundern.

Mir scheint, daß man das mit den Schulbüchern wissen muß, um so einigermaßen verstehen zu können, wie das, was nun in der Ukraine läuft, überhaupt möglich ist.

Selbst nahm ich die Sache dann von der komischen Seite und kümmerte mich erst mal um das Rätsel, auf welchen Wegen die russische Gesamtausgabe der Werke jenes Puschkin, der Russisch nur mit Hilfe eines akademischen Wörterbuches verstand, zustandekommen konnte.

Auf solchem Wege entdeckte ich Puschkalenko, um den ich mich im Weiteren noch eingehender kümmern werde.

Eine erste Skizze habe ich in meinem russischen Blog veröffentlicht unter dem Titel "Про Пушкаленко и про Пушкина" (Puschkalenko und Puschkin); dort findet man auch das Link zu der Überschau über die ukrainischen Schulbücher. Leider alles in Russisch; aber wer Russisch kann, soll es sich unbedingt anschauen. Nach Lektüre jener Schulbuch-Überschau wird man dann endlich auch verstehen, auf welche Weise das Schwarze Meer zustandekam; was sehr wichtig ist (das mit dem Schwarzen Meer könnte von mir sein; isses aber nicht, da ein ukrainischer Schulbuchschreiber das für mich erledigt hat)

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Nachtrag 9. Juli 2014

Die Information, daß die Ur-Ukrainer das Schwarze Meer von Hand geschaffen haben, stammt übrigens nicht aus der erwähnten Übersicht; das entdeckte ich in verschiedenen anschließend studierten sonstigen Quellen.

Doch wie dem auch sei: Ebenjene Darlegung habe ich nun ins Deutsche übersetzt; die Übersetzung, im PDF-Format, kann man über https://dl.dropboxusercontent.com/u/54042052/Material/Ukrainische_Schulbuecher.pdf herunterladen

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Mein vor ein paar Tagen unter dem Titel "Scheidung der Geister" veröffentlichter vorerst letzter Blogeintrag beginnt mit dem Satz:

"Auseinandersetzungen mit Leuten, die sich von den westlichen Medien einlullen lassen, betrachte ich als sinnlos; die meisten wollen gar nicht verstehen, und man investiert nur sinnlos Zeit und Nerven."

Eben. Auf Diskussionen laß ich mich eh schon seit längerem nicht mehr ein; und im Weiteren möchte ich mich überhaupt auf die Kommunikation mit Leuten beschränken, die zu unterscheiden wissen zwischen dem, was sie verstehen und was sie nicht verstehen, und die sich ehrlich orientieren wollen.

In dem Blogeintrag stell ich dar, wie es durch die sich konzentrierende Verlogenheit der westlichen Medien und Politiker zu einer Art "Scheidung der Geister" kommt.

Und weiter möchte ich mich zu dem Thema so wenig als möglich äußern.

Auch sonst kam an Blogeinträgen alles Mögliche zustande.

Alles Mögliche, das meiste aber in Bezug zum weltweiten Alltagswahnsinn.

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Dieser weltweite Wahnsinn geht an die Substanz.

tarakany_usopschie_klZur Erholung schreib ich, in Deutsch und/oder in Russisch, in ästhetisierter Idiotie (als Gegengewicht zu der sumpfigen Alltagsidiotie) verrückte Kurzgeschichte und Gedichte; und sogar verarbeite ich manches zu Textgraphiken. Für die russischen Textgraphiken hab ich einen eigenen Blog aufgemacht unter dem Titel "Бунт парижских носорогов" (Die Rebellion der Pariser Nashörner). Und auch im Wilhelm-von-Dorten-Blog wurde solches Zeugs veröffentlicht wieauch in der Klamurke.

Rein der Auflockerung halber.

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Sonst?

Um das Sprachenportal hab ich mich während dieses weltweiten Durcheinanders nicht mehr gekümmert.

Und immer weniger um die Verlagsangelegenheiten.

In jenem russischen Verlag, mit dem sich seit Dezember eine Zusammenarbeit anbahnte, entdeckte ich gleich zu Anfang ein paar gute Autoren. Es kamen dann auch noch ein paar fähige Leute hinzu; alles sehr positiv.

Ärgerlich nur, daß ich für die deutsche Linie völlig alleine war. War zunächst hauptsächlich damit beschäftigt, Sachen von einem der guten Autoren ins Deutsche zu übersetzen. Das sah nach sehr viel Arbeit aus; vor Allem, da auch ein Großteil der organisatorischen Arbeit an mir hängenbleiben wird. Und dann nicht nur übersetzen, sondern die eigenen Übersetzungen auch noch lektorieren, korrigieren. Etwas viel auf einmal. Schrieb dann eine von den Persönlichkeiten an, die vor einem Jahr an dem steckengebliebenen Anlauf beteiligt war. Die hätte das gekonnt. Ich weiß, daß sie das gekonnt hätte. Wirkte auch irgendwie interessiert. Irgendwie. Doch noch während der Korrespondenz merkte ich, daß das keinen Sinn hat. Schrieb, daß ich mich melden werde, sobald genügend Material fertig ist. Und meldete mich dann nicht mehr. Glaub auch nicht, daß man meine Zusendung vermißt. Ich seh das einfach so: die besten Fähigkeiten nützen nix, wenn der Mensch, der über diese Fähigkeiten verfügt, dich im entscheidenden Moment hängenläßt. Und ich vermute, daß das eben darauf wieder hinausgelaufen wäre.

Zur Zeit laß ich das alles etwas schleppen.

Mal sehen, wie es weitergeht.

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So isses.

понедельник, 3 февраля 2014 г.

Nach Abschluß der Aufräumarbeiten

(vollständig aufgeräumt iss noch nicht; aber doch schon mal übersichtlicher)

Будущий Центр Творчества Аутсайдеров

(obiges Foto zeigt den derzeitigen Zustand des vermutlichen künftigen Zentrums für Außenseiterkunst am Rande einer alten Ruinensiedlung nördlich der Stadt Bar in Montenegro. Vor einem Jahr sah das Gebäude zur Linken noch fast so aus wie die Ruine ganz zur Rechten, die in absehbarer Zeit möglicherweise auch ganz anders aussehen wird.
Noch ist das Zentrum für Außenseiterkunst in modernen, mit Videoüberwachung ausgestatteten Räumen untergebracht; aber auf Dauer iss sowat doch langweilig; oder?
Jene im zweiten Weltkrieg von italienischen Truppen kaputtgeschossene jahrhundertealte Siedlung aus hochwertigem Mauerwerk fordert doch geradezu heraus, sie in Gestalt eines Kulturzentrums neu aufleben zu lassen; nich?)

Kommen wir zu unseren Aktualisierungen (mit denen obiges Zentrum um ein paar Ecken herum – aber so wenig Ecken sind's, daß fast schon direkt – zusammenhängt).

Die Aufräumarbeiten nach dem vor ein paar Monaten ausgebrochenen Chaos sind so weit abgeschlossen; es ist nun alles sehr viel übersichtlicher. Abgestorbenes – eigenes wie fremdes – wurde entfernt (was mit sich bringt, daß verschiedene etwas ältere Links in diesem Blog nun ins Leere führen) und Platz gemacht für Sachen, mit denen man arbeiten kann und die sich weiterentwickeln lassen.

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Seit Dezember ist der in Deutschland basierte russische Za-Za-Verlag ("Зарубежные задворки") mit dabei. Bislang ist da alles nur in Russisch; und nach und nach wird das nun um Deutsches erweitert. Die beiden Bücher, das deutsche wie das russische ("Wie ich den König vom Pferd schubste" und "Как я сшиб короля с коня"), mit denen ich, ein paar Monate sind's her, die Edition Ivata einläuten wollte, werden von diesem Verlag übernommen; und was ich mit Ivata vorhatte, läuft nun in diesem neuen Rahmen.

Anmerkung August 2015

Das mit dem Za-Za-Verlag musste aus politischen und einigen sonstigen Gründen aufgegeben werden

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Sonst alles wie gehabt. Die Arbeit in Tiflis lief auch während des unübersichtlichen Chaos nach dem Zusammenbruch ungerührt weiter; und nun, da es wieder übersichtlicher wird, erst recht. Einige neue Aspekte kamen, was die Arbeit in Tiflis betrifft, dazu; doch davon später.

Auch sonst zeichnet sich einiges Neue ab, das aber noch nicht ganz spruchreif ist.

Vielleicht auch ganz gut, daß es mit dem ursprünglichen Anlauf schief ging; irgendwie war das zu sehr auf Deutschland konzentriert, während faktisch der gesamte Ansatz viel weiter gefächert ist.

Mal sehen, wie wir das im Weiteren so hinkriegen.

Man hört voneinander.

четверг, 12 декабря 2013 г.

Von wirren Tänzen schlafwandelnder Gespenster

Gespenster

Nach den mühsamen Aufräumarbeiten setzt langsam wieder schreiberische und publizierende Bewegung ein.

Sehr schön.

Es gibt da im Rahmen der Klamurke eine vor nicht so langer Zeit angelegte Seite mit kommentierten Links zu Textzusammenstellungen wieauch zu Videoclips.

Dieser Seite dürfte in Zukunft klein wenig mehr Beachtung geschenkt werden.

Finden kann man dort Sachen wie:

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Skizzenhafte Anmerkungen zu einem erweiterten Begriff der Behinderung

Ein irgendwann dahinskizzierter und wieder liegengelassener Ansatz, die allem übrigen Gekrisel zugrundeliegende geistig-seelisch-soziale Krisensituation vom Behinderungsgesichtspunkt aus aufzurollen.

Eine solche Erweiterung nimmt dem althergebrachten Begriff der „Behinderung“ seinen Sonderstatus und gliedert ihn fließend ein in das Panorama der verschiedensten sonstigen Behinderungsfaktoren: ein notwendiger Gesinnungswechsel, der nicht nur wichtig ist für die im herkömmlichen Sinne „Behinderten“, sondern vielleicht noch wichtiger für die im herkömmlichen Sinne „nichtbehinderten“ Behinderten.

Ansonsten führt das Eingehen auf besagte Erweiterung uns in die allerverschiedensten allerinteressantesten Bereiche hinein; und sogar kann es zu einer Bewußtmachung des Freiheitsproblems führen.

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Das ist, gleich manchem Anderem, schon länger dort zu finden.

An Neuem kam hinzu:

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Über Außenseiterkunst im Speziellen und Außenseitertum im Allgemeinen.

Eine allgemeine Anmerkung zum Thema

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Von wirren Tänzen schlafwandelnder Gespenster

Spontan entstandene Facebook-Unterhaltung mit Ernst Tirckl-Wolff, Christoph Steurer und Raymond Zoller über Wurzelbereiche der Verrücktheiten unserer Zeit; mehr oder weniger im Rohzustand mit nur geringfügiger Überarbeitung veröffentlicht als Anregung zum Weiterdenken für solche, denen sie Anregung sein kann zum Weiterdenken.

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Der politische Jargon, unter besonderer Berücksichtigung seiner nebelbildenden Funktion.

Der politische Diskurs scheint, wenn man in Betracht zieht, wie viele Bücher, Artikel, Doktorarbeiten zu diesem Thema geschrieben werden, eine außerordentlich wichtige und vor allem auch komplizierte Sache zu sein.
Ich schaute mir das denn mal näher an und kam zu dem Schluß, daß det in Wirklichkeit aber doch gar nicht so kompliziert ist, sondern im Gegenteil recht einfach; und daß die vielen Bücher, Artikel und Doktorarbeiten wohl nur deswegen geschrieben werden, weil man es für nötig findet, zu solch – wie man offenbar findet – hehrem Thema möglichst viele und möglichst komplizierte Worte zu machen.
Bei näherer Betrachtung erscheint der politische Diskurs als ein ganz gewöhnlicher Jargon, der sich dem Wesen nach in nichts von anderen Jargons unterscheidet und sich gemeinsam mit ihnen gegenüber der eigentlichen Sprache abgrenzt.

Kurz nach Abschluß der Aufräumarbeiten in Sachen Schreiben und Veröffentlichen ergaben sich unerwartet an verstreuten Stellen und Orten neue Eckpunkte, die dazu führen könnten, daß die beim Aufräumen übriggebliebene Minimallösung schon nicht mehr gilt und daß die Fortsetzung auf breiterer Front durchgezogen wird.

Genaueres dürfte sich aber erst ab Januar zeigen; und dann kommt, so uns neues Chaos erspart bleibt, auch wieder das sträflich vernachlässigte Sprachenportal zu seinem Rechte.

Insgesamt ist uns vergönnet, in interessanten Zeiten mit – im Großen wie im Kleinen – überraschungsschwangerem Chaos zu leben.

Weswegen wir allen Grund, uns zu freuen & dem Schicksale dankbar zu sein.

Prost.

 

Gespenster

суббота, 30 ноября 2013 г.

Voll auf Außenseiterisch

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Wenden wir uns nach wohlüberstandener chaosbedingter Pause wieder konstruktiven Dingen zu.

Und beginnen mit dem hier noch nicht berücksichtigten Moskauer Zentrum für Außenseiterkunst, das ich noch aus Moskauer Tagen kenne und mit dem ich nach dessen Umzug nach Montenegro und nachdem es auch mich nach Montenegro verschlagen hat, zusammenarbeite.

Diese Zusammenarbeit läuft, mehr oder weniger auf Sparflamme mit gelegentlichem stärkerem Auflodern, seit etwa drei Jahren.

Eben von diesem in meinem näheren Lebensumfeld konzentrierten Arbeitszusammenhang aus gedenk ich nun, auch verschiedene weitere, geographisch verstreute, Zusammenhänge zusammenzufassen.

Vielleicht kriegen wir nach und nach doch noch was auf die Reihe; möglich ist alles.

Muß aber nicht sein; geb mich keinen Illusionen hin. Iss auch egal, danämlich jegliche bewußt & gewissenhaft geführte Bewegung auf ihren Wegen alles mögliche Sinnvolle abwirft; selbst wenn sie, wie gehabt, zu einem neuen Trümmerfeld führen sollte.

Wie dem auch sei: das Außenseiterzentrum.

Das Anfang der neunziger Jahre gegründete Moskauer Museum für Außenseiterkunst führte im Laufe der Jahre in Montenegro mehrere Veranstaltungen durch. Günstige Umstände brachten es mit sich, daß aufgrund dieser Veranstaltungen allmählich eben in Montenegro sich eine Außenstelle des Museums herausbildete.

Im Weiteren kam es zu enger Zusammenarbeit mit einer Reihe in Europa beheimateter Organisationen und Persönlichkeiten; in welchem Zusammenhang der Standort Montenegro – als Schnittstelle gewissermaßen zwischen Rußland und Europa – sich als besonders günstig herausstellte.

Dies führte dazu, daß im Mai 2011 die Hauptkollektion des Museums von Moskau in die montenegrinische Filiale überführt wurde.

Das Projekt hat zwei Seiten bei Facebook; eine, welche der Kollektion gewidmet ist, und eine solche, wo es um das Gesamtanliegen und dessen Entwicklung geht.

Ein Streiflicht auf die zur Zeit brodelnde Entwicklung unseres "Außenseiterverständnisses" und des damit verbundenen Gesamtanliegens findet man, in Deutsch und in Russisch, in einem PDF, welches man über dieses Link anschauen und/oder herunterladen kann.

Будущий Центр Творчества АутсайдеровUnser Zentrum ist in dem montenegrinischen Städtchen Bar untergebracht; und zwar in modern ausgestatteten Räumen, die dem Stil der Exponate und des im Wandel begriffenen Anliegens nicht ganz gerecht werden. Derzeit wird ein außerhalb gelegenes altes Gemäuer in eine neue, stilgerechtere Unterkunft umgewandelt.

Jenes Gemäuer ist Teil einer noch aus dem 17. Jahrhundert stammenden Siedlung aus sehr stabil gebauten Häusern, die während des zweiten Weltkriegs kaputtgeschossen wurden; und da das alles nun mal äußerst stabil gebaut war (damals konnte man das noch) hielt es sich auch im Ruinenstadium fast wie neu.

Eine ständig erweitert werdende Fotosammlung zu der laufenden baulichen Entwicklung ab Ruinenstadium unserer vorgesehenen neuen Unterkunft findet man hier.

Nun zu der in überraschend im Chaos versackten verlegerischen Linie:

Die Arbeit an der Übersetzung der 2011 in Georgisch erschienenen Wepfchadse-Memoiren läuft weiter, und es besteht die feste Absicht, die Sache auch zu veröffentlichen; bloß nicht in dem ursprünglich geplanten Zusammenhang, und nur in Russisch.

Irgendwann im Januar wird sich das Schicksal der beiden Bände – einer in Deutsch, einer in Russisch – entscheiden, mit denen wir ursprünglich die mehrsprachige Edition Ivata hatten einläuten wollen (welchselbige Edition Ivata sich im weiteren zu einem eigenständigen Verlag hätte mausern sollen).

Näheres zu diesen beiden Bänden findet man hier

.Zwei Varianten stehen zur Diskussion:

  • Man lässt die beiden Auflagen auslaufen; und wenn sie weg sind, ist die Sache erledigt.
  • Die beiden Bände, inklusive allfällige weitere Auflagen, bleiben im Rabaka-Verlag, mit dem ich einen ganz normalen Autorenvertrag abschließe. Da der für den russischen Band in Frage kommende geographische Bereich stärker gefächert ist und den deutschsprachigen Raum nur am Rande berührt, wären Druck, Lagerung und Versand allfälliger weiterer Auflagen Montenegro konzentriert.

So oder so ist eine Weiterfürhung der Edition Ivata nicht mehr vorgesehen, und einen Ivata-Verlag wird es nicht geben.

Da nun einiges klein wenig klarer ist, werd ich in Maßen die aufgegebene Informationsarbeit zu den beiden erschienenen Bänden wieder aufgreifen (einiges wurde allerdings so gründlich aufgegeben, dass es nicht mehr aufgreifbar ist)

Und wenn alles noch klarer ist, werd ich mich auch wieder um das Sprachenportal und die deutschrussische Literaturseite kümmern. Und versuchen, sie irgendwie in sich neu entwickelnden Gesamtkontext zu integrieren.

So isses.

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четверг, 10 октября 2013 г.

Zum Stand der ins Stocken geratenen Dinge

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Ach so ja, die Aktualisierungen….

Aus Gründen eines hereingebrochenen Chaos wurde nicht viel aktualisiert; einiges Begonnene und bereits Veröffentlichte wurde sogar, einer weiteren Entwicklungsmöglichkeit und Einbindungsmöglichkeit in ein größeres Ganzes beraubt und sinnlos im Netze herumlungernd, inzwischen wieder entfernt.

Aber das macht alles nichts; ganz sicher wird es weitergehen; bloß weiß ich im Moment noch nicht so recht: wie genau.

Ein Weg wird sich finden; ist für mich nicht das erste Chaos, in welches ein energisches Beginnen aus den verschiedensten Gründen einmündet.

Und sowieso leben wir, generell, im Zeitalter des sich entwickelnden Großen Chaos; und die einzelnen Hereinfälle sind bloß Spritzer am Rande des sich breitmachenden Großen Hereinfalls.

Einzelheiten zum Stand der Dinge hab ich vor ein paar Tagen in meinem etwas privateren, aber trotzdem öffentlichen Blog "Klamurkosophie privat" veröffentlicht.

In der Klamurke kam eine Seite hinzu mit Links zu thematischen Textzusammenstellungen, Videoclips und sonstigem, das man anschauen und/oder herunterladen kann. Ganz nett eigentlich.

Im Sprachenportal – dem für die weitere Entwicklung eine nicht unwichtige Funktion zugedacht war – lief gar nix.

Kommt sicher noch.

So isses.

понедельник, 2 сентября 2013 г.

Nach der Sommerflaute

 

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Salamander

Während der Sommerflaute war natürlich nicht viel los; konnte nicht viel los sein.

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Genau rechtzeitig zum Ende der Sommerflaute tauchten unerwartet von unerwarteter Seite Probleme auf mit unserer Edition Ivata. Geht wohl nicht anders. Ich hoffe, daß diese Probleme sich nicht verstärken; daß wir das im Ivata-Zusammenhang begonnene retten und in vorgesehener Richtung, kombiniert mit anderem Vorbereitetem, weiterführen können; und selbst wenn das nicht klappen sollte, hätten wir trotzdem inzwischen genügend Standfestigkeit, um notfalls auch ganz neu anzufangen; bloß daß das dann wieder sehr langsam anlaufen müßte; und wir sind des langsamen Anlaufens schon gar sehr satt und möchten so gern mal unbeschwert richtig loslegen.

Kommt noch.

Worauf wir uns auf keinen Fall einlassen werden ist marktschreierisches Tamtam. Immer schön an der Sache bleiben, und das, was Sache ist, so gut und so ehrlich wie möglich durchziehen. Das Weitere ergibt sich; ob langsam oder schnell iss egal; Hauptsache echt.

Salamander

Die in der Georgisch-Ecke veröffentlichte deutsche Nachdichtung eines Gedichts von Galaktion Tabidse kann man, rezitiert von Angela Beck, auf YouTube anhören.

Wir hoffen, daß unsere Tiflisser Kollegen demnächst dafür sorgen werden, daß man es sich auf YouTube auch im Original anhören kann.

Generell werden wir im Weiteren bemüht sein, das Sprachenportal und die verschiedenen literarischen Veröffentlichungen mit professionellem Vorlesen zu verknüpfen.

Mehrere von Angela Beck rezitierte Texte aus “Wie ich den König vom Pferd schubste” kann man nun auf Youtube anhören; zum Beispiel Jübollek, Der Marsmensch, Kruckh und Krabakukh.

Eine Playlist mit allen zur Zeit vorliegenden Aufnahmen findet man hier.

Ich hab ja selbst verschiedene Texte aus “Wie ich den König vom Pferd schubste” vorgelesen und auf Youtube veröffentlicht; was alles ganz nett ist, aber doch nicht ganz das Wahre. Und warum soll man sich mit Mittelmässigkeit begnügen, wenn es auch anständig geht; nich? Schreiben kann ich solche Sachen; kein Problem; aber Vorlesen – ja nu, ganz nett halt. Und Angela kann nicht nur schreiben, sondern auch vortragen. Besser schon, wenn sie das macht.

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Da wir schon mal beim Professionalismus sind: Ein skizzenhafter Aufsatz wurde veröffentlicht zum Thema "Professionalismus in der Kunst und in der Behandlung von Lebensfragen"

Nachbemerkung August 2015:

Im Laufe der hereinbrechenden Wirrnisse wurde oben erwähnter Artikel kurz darauf gelöscht; ein paar Monate später verschwand auch die Netzpräsenz, auf welcher er ursprünglich veröffentlicht war; und nunmehr, fast zwei Jahre später, hab ich ihn in der Klamurke wieder veröffentlicht. Das lange Zeit ins Leere führende Link wurde aktualisiert.

Salamander

So isses

пятница, 2 августа 2013 г.

Was trotz sommerlicher Hitze alles so am Laufen ist

 

Raymond

Der Typ auf nebenstehemdem Foto bin ich.

So sah ich vor nicht ganz drei Jahren aus.

Äußerlich hab ich mich seitdem kaum verändert.

Auch die Brücke, auf der ich stehe, iss noch immer die gleiche.

Vorgestern war ich dort; irgendwelche Veränderungen sind mir nicht aufgefallen. Scheint alles beim Alten.

Doch geht es uns hier ja nicht um das, was gleich bleibt, sondern um das, was aktualisiert wird. Was sich also verändert.

Trotz sommerlicher Hitze.

Beginnen wir mit dem Sprachenportal, zu dem ich aus technischen Gründen seit Monaten keinen Zugriff hatte und das ich deshalb auch nicht aktualisieren konnte.

Da hat sich insofern was geändert, als ich seit ein paar Tagen wieder Zugriff habe auf german.franklang.ru. Genutzt habe ich ihn noch nicht, den Zugriff; aber das kommt noch.

Bearbeiten werde ich allerdings nur die Russisch-Ecke; und zwar teilweise kombiniert mit der weiter unten erwähnten deutsch-russischen Edition Ivata.

Sollte ich von sogenannten Drittpersonen brauchbares Material erhalten für andere Sprachen, so würde ich selbiges mit größtem Vergnügen veröffentlichen; selbst solches zu erstellen fehlt mir die Zeit.

Zu der in diese Kombination gleichfalls einzubauenden deutsch-russischen Literaturseite zoller.franklang.ru/ habe ich, aus technischen Gründen, noch immer keinen Zugriff.

Kommt sicher noch.

Doppelbild

Anfang Juni erschien die deutsche Textsammlung "Wie ich den König vom Pferd schubste" (ISBN 978-3-940185-25-9); Rezension findet man hier.

Im Juli erschien das gleiche in Russisch: "Как я сшиб короля с коня" (ISBN: 978-3-940185-26-6)

Beide Bände ca. 200 Seiten stark; inhaltlich in beiden die gleichen Texte; nur in dem einen die deutschen Versionen und in dem andern – die russischen.

Einige dieser Texte gibt es als zweisprachige PDFs [findet man nunmehr hier].

Soviel zu diesem Anlauf mit der Edition Ivata; weitere deutsch-russische Projekte sind bereits in Arbeit.

Näheres später.

Rueckseite

Rueckseite_RU

 

 

 

 

 

 

Und auch sonst wurde während der Sommerflaute verschiedenes angelegt, auf das wir später näher eingehen werden.

So isses