среда, 22 июля 2015 г.

Bruno Schulz und das Vondorten’sche Multiversum

L_Q_sorguchus

Rr_violett

Der Sommer heizt ganz arg ein; und auch der Weltenwahnsinn wird immer heißer und bedrohlicher.

Um den Weltenwahnsinn kümmere ich mich so wenig als möglich. Laß mich halt auf nix ein, das ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann… Das Übersetzen und Kommentieren hab ich weitgehend eingestellt. Wer das Lügengespinst der deutschen Medien als solches durchschaut hat und als Nichtrussischsprachiger sich informieren will – hat auch ohne mich genügend Möglichkeiten; und wer sich nicht informieren will, weil er sich in dem Lügengespinst behaglich eingerichtet hat – dem kann ich auch nicht helfen; der wird – vielleicht – irgendwann zu sich kommen, wenn das unübersehbar anlaufende Große Chaos ihn eingeholt hat.

Устье Железницы после грозыEinen Artikel zu einem für den deutschsprachigen Leser – zunächst – vielleicht etwas abgelegeneren Thema hab ich übersetzt; und zwarnämlich geht es da um einen Intrigenkomplex, mit dessen Hilfe irgendwelche Kreise offenbar bemüht sind, auf dem Balkan mal wieder etwas Chaos zu schaffen. Für mich persönlich isses nicht ganz so abgelegen, da ich auf selbigem Balkan zur Zeit meine Wohnstatt habe; aber auch sonst dürfte ein solches offenbar angestrebtes Balkanchaos nicht nur den Balkan betreffen. Wie den auch sei – jene Übersetzung hab ich im Blog veröffentlicht; findet man hier

Doppelnas

Dann fiel mir noch der polnische Maler und Literat Bruno Schulz ein.

Bruno Schulz also, der 1892 in Drohobytsch (gehört heute zur Ukraine) geboren und ebendort 1942 von einem Gestapomann auf offener Straße erschossen wurde.

Bruno Schulz lebte in diesem Drohobytsch, ging seinen verschiedenen Beschäftigungen nach; und wie dann die Hitleristen Polen besetzten, wurde er von selbigen zum jüdischen Untermenschen erklärt und als solcher ins Ghetto gesteckt.

Im Ghetto wurde er von einem SS-Mann namens Landauer benutzt, um als Maler eine von selbigem Schulz_2beschlagnahmte Villa mit Malereien zu versehen. Also eine gewisse privilegierte Stellung. So man es als Privileg betrachten darf, solcherart benutzt zu werden; und es hatte zudem den Nachteil, daß er als Gebrauchsgegenstand in verschiedene SS-interne Querelen eingebunden war. Die SS war ja nur von außen ein monolithisches Ganzes; und wenn sie gegen ihre erklärten Feinde vorgingen wirkte sie tatsächlich als solches. Ansonsten gab es, wie überall, interne Streitereien und Feindschaften und Intrigen. Jener Landauer hatte innerhalb der SS einen Feind, dessen jüdischen Zahnarzt er aus purer Feindschaft erschossen hatte; und aus Rache erschoß jener Feind den von Landauer benutzten Maler Bruno Schulz. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Machst du mir eine Beule ins Auto, so mach ich dir auch eine. Laut einer Version hat jener SS- oder Gestapomann den Maler des SS-Manns Landauer eben aus dem Grunde erschossen, weil der dessen Zahnarzt erschossen hatte. Aber hundertprozentige Klarheit scheint nicht zu herrschen. Woher auch. Zu jenen Zeiten war es völlig normal, daß irgendwelche Leute von irgendwelchen SS-Leuten auf offener Straße erschossen wurden; die waren dann halt tot, und man kümmerte sich nicht weiter darum. Erst später, als alles ganz anders war, begann man sich für diesen oder jenen Fall zu interessieren; und da war es dann schon nicht mehr so einfach, die Einzelheiten genau zu rekonstruieren.

Wie dem auch sei: Selbst unter solchen Umständen wurde künstlerisch gearbeitet; und neben seinem Benutztwerden als Ausschmücker jener beschlagnahmten Villa widmete sich Bruno Schulz, so weit bekannt, auch seiner schriftstellerischen Arbeit.

Im Sprachenportal hatte ich eine Menge Texte von Bruno Schulz für Polnischlernende mit Übersetzungen und Kommentaren veröffentlicht; und nach Auflösung des Sprachenportals vegetieren die im Archiv vor sich hin.

Nun aber habe ich angefangen, die Sprachenportal-Polnischseite in der Klamurke neu aufzubauen; zumindest für das bereits erstellte Material (ob ich darüber hinaus noch weiteres erstellen werde, glaub ich nicht).

Hab nun mal die Erzählung „Sanatorium pod Klepsydrą“ auf der klamurkischen Polnischseite veröffentlicht; Weiteres wird folgen.

Doppelnas

Vondorten_spiegelUnd dann gibt’s noch den Vondorten-Ordner mit seinen Vondortismen und sonstigen ernsten und weniger ernsten Aphorismen und Zitaten.

Das wurden inzwischen so viele, daß ich die Übersicht verloren hatte. Um sie wiederzugewinnen, begann ich, so etwas wie System in diese wirre Vielfalt zu bringen.

Das ist nun abgeschlossen; und weitere Zugänge werden eben nach diesem System ihre Benennung finden.

Beginnen tut der nach diesem System geschaffene Dateiname mit Benennung der Sprache:

DE_ - Deutsch

RU_ - Russisch

DERU_ - Deutsch und Russisch

GE_ - Georgisch

L_ - Latein

W_ - Volapük

An zweiter Stelle eine Art Katalogisierung; und zwar:

_G_ - Abkürzung von „Gast“; das heißt also: Zitat von einem Schreiber, der außerhalb unseres Multiversums (Wilhelm von Dorten, Ernst Tirckl-Wolff, Raymond Zoller, Wladimir Sorgutchin usw…) zu existieren geruht oder geruhte (zum Beispiel Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Nietzsche usw…)

_E_ - Ernstgemeintes

_Q_ - Höherer Blödsinn (Q = Abkürzung von ‚Quatsch‘)

_QE_ - In Quatschesform dargelegtes Ernstgemeintes oder sonstige Übergangsformen zwischen Ernst und Blödsinn

Mit dem Katalogisieren sehen wir das nicht so eng; es ging nur darum, so etwas wie Übersicht reinzubekommen.

Und weiter dann nähere oder weniger nahe Charakterisierung.

Zum Beispiel:

DE_E_ehrliches_Stottern – Da geht es um die Vorzüge ehrlichen Stotterns gegenüber leerem Gewäsch

DE_Q_Analogkaese – Hier wird erklärt, was Analogkäse ist

DE_QE_Absurdologie – Hier erfährt man, was Absurdologie ist

Unter L_, das heißt also in Lateinisch, haben wir bislang nur zwei Sprüche vorrätig, und beides Quatsch. Der eine, L_Q_Caesar, wird als Caesar-Zitat ausgegeben; wobei allerdings keinerlei Gewähr besteht, daß Gajus Julius Caesar das tatsächlich auch so gesagt oder geschrieben hat; vor allem, da er, der Spruch, ein Wort enthält, welches die alten Römer möglicherweise noch nicht kannten. Aber grammatikalisch ist alles richtig.

Der zweite, L_Q_Sorgutchus, den wir für diesen Eintrag als Titelbild benutzten (siehe oben) ist überhaupt russisches Latein.

Aber das macht nichts.

Dogge

понедельник, 22 июня 2015 г.

Von Marsmenschen, Urwaldidyllen und Schweinefällen

Марсианский семейный быт

Wütender Marsmensch
hält seiner Frau und seinem widerspenstigen Marshaustier
eine Standpauke

Schimpanse_gruen

Die Politik macht alles noch schwieriger, als es eh schon ist. Besonders, wenn man mitten im Spannungsfeld lebt zwischen westlicher und östlicher Verrücktheit, und dann teilweise innerhalb der russischen Diaspora mit Leuten zu tun hat, die sich von der mörderischen und selbstmörderischen westlichen Verrücktheit becircen lassen.

Zwischendurch fühlt man sich halt etwas gelähmt und machtlos und kraftlos…

Aber das macht nix.

Schimpanse_gruen

Artists at work Im April hatten wir Besuch von dem in Hamburg lebenden russischen Künstler Pawel Ehrlich. Eigentlich war vorgesehen, diesen Besuch im Rahmen einer weiterführenden Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Außenseiterkunst auszugestalten; aber aus irgendwelchen Gründen klappte das nicht. Dafür organisierten wir auf dem Gelände der Töpferei von Andrei Sokolov für Kinder und Erwachsene künstlerisches Arbeiten mit Metallabfällen. War auch nicht schlecht; und ganz sicher gab es dadurch einiges an Anregungen.

Selbst war ich, unter anderem, als diensttuender Fotograf dabei. Das war sehr inspirierend. Daß es sich bei den Resultaten dieses künstlerischen Bemühens ausnahmslos um Marsmenschen handelt, war für mich außer Zweifel, und die Künstler fügten sich willig meiner Sichtweise. Beim Fotografieren dieser Resultate stellte ich, ganz selbstverständlich, möglichst blödsinnige Szenen aus dem Marsleben zusammen.

Eine Auswahl solcher Fotos aus dem Leben der Marsmenschen sowie sonstiges in Zusammenhang mit dem Besuch von Pawel Zusammengeknipstes findet man hier.

Schimpanse_gruen

Aus nicht mehr rekonstruierbaren Gründen druckte ich für Pawel einen Szenario-Entwurf aus, den ich vor ein paar Jahren für eine russisch-armenische Gruppe geschrieben hatte und der dann nicht mehr zum Einsatz kam, da jene Gruppe sich überfordert sah. Etwas später berichtete mir Pawel, bereits aus Hamburg, er habe das Szenario mit gutem Erfolg auf der Hochzeit von Freunden vorgelesen. Nun begann ich plötzlich, mich wieder stärker für das Geschreibe zu interessieren. Überarbeitete den Entwurf und gab ihn auch meinem Kollegen vom Zentrum für Außenseiterkunst zu lesen. Der sprach das dann auch noch mit anderen durch; und man kam einhellig zu der Ansicht, daß man das verfilmen muß. Als ich davon erfuhr, hatte man bereits erste organisatorische Schritte unternommen.

Das hätte ich nun am allerwenigsten erwartet; aber es verspricht, lustig zu werden. Organisatorisch steht noch nicht alles; aber es sieht aus, als könne es was werden.

Kümmerte mich denn weiter um die Ausarbeitung.

Das Szenario ist in Russisch und basiert auf meiner Erzählung "Urwaldidylle", von der es eine deutsche und eine russische Version gibt (die deutsche findet man hier); wenn ich in Russisch alles fertig habe, mach ich es vielleicht auch noch in Deutsch)

Soviel zu der unerwartet in Angriff genommenen Verfilmung der Urwaldidylle.Schimpanse_gruen

Montenegro Vor kurzem kurvten wir in Zusammenhang mit der Urwaldidylle zu viert durch die montenegrinische Landschaft, um uns über verschiedene Fragen in Zusammenhang mit der Verfilmung zu unterhalten und nebenbei auch nach einem Baume suchten, der majestätisch seine Äste über einen See oder übers Meer hinausstreckt und auf welchem die Kannibalen die Prinzessin jagen können. Ein paar Stellen hatten wir uns vorgemerkt; aber letztendlich verstanden wir, daß wir dazu weiter nordöstlich suchen müssen.

Wie dem auch sei: während des Mittagessens erinnerte ich mich an eine andere Erzählung aus meinen Beständen, darum es um herunterfallende Schweine geht (in irgendwelchem Zusammenhang hatte ich mich mal mit der Stelle im Neuen Testament konfrontiert gesehen, wo Jesus die Dämonen austreibt, wie die Dämonen in eine Schweineherde fahren und die ganze Herde sich vom Bergeshang in den See stürzt. Und da hatte mich die Neugier gepackt: wie das denn wohl von unten aussah? Und prompt hatte ich eine entsprechende Erzählung geschrieben).

Von diesem Schweinefall erzählte ich und stieß damit auf größtes Interesse. Und man fand, daß man auch das verfilmen muß.

Den Schweinefall gab es bis dahin nur in deutscher Version; und so schrieb ich denn noch am gleichen Abend auch eine russische.

Bin denn mal gespannt, ob wir das hinkriegen. Würd es nicht ausschließen.

Das läuft alles in Russisch; aber wenn in Russisch Spruchreifes vorliegt, werd ich es auch in Deutsch berücksichtigen.

Schimpanse_gruen

Doch auch die deutsche Sprache kam seit dem letzten Eintrag in diesem Blogge zu ihrem Rechte.

So beschäftigte mich, zum Beispiel, das Problem der Schaffung eines gendergerechten Genderdeutsch. Aufgelistet seien die entsprechenden Blogeinträge:

 Auf Facebook entdeckte ich die "Hooligans gegen Satzbau", welche die löbliche Aufgabe übernommen haben, der deutschen Sprache nicht mächtigen Deutschnationalen beim Erlernen selbiger Sprache Hilfestellung zu leisten. Für mich war das zunächst mit einem leisen Erschrecken verbunden, da ich vorher nicht gewußt hatte, wie schlimm das aussieht; doch im Weiteren ließ ich mich von ihren Sammlungen zu absurden Gedichtchen inspirieren.

Und verstreutes Inspiriertes:

Sehr beeindruckt hat mich die Einführung schwulenfreundlicher Verkehrsampeln in verschiedenen fortschrittlichen westlichen Ländern; doch dafür wurde mir bewußt, wie viele unterdrückte Minderheiten es noch gibt, um deren Rechte wir als fortschrittshörige Zeitgenossen zu kämpfen haben.

Gleich drei solcher Minderheiten, über die ich selbst auch schon berichtet habe, fielen mir auf Anhieb ein; und ich fügte dann jenen Berichten jeweils einen Zusatz ein mit dem Hinweis, daß es sich um eine unterdrückte Minderheit handelt, um deren Rechte es zu kämpfen gilt.

Und zwar sind das die

 

So isses

Discussion

среда, 25 марта 2015 г.

Sprachenportal Georgisch-Ecke

2009_12_22

Geknipset aus dem Fenster
meiner – bislang – letzten tiflisser Behausung.

♦♦♦

Die vor zehn Jahren eröffnete deutsche Filiale des Frankschen Sprachenportals mitsamt der zweisprachigen Belletristikseite wurde im Zuge von Umbauarbeiten inzwischen entfernt.

Im Gegenzug wurde die im klamurkischen Revier angelegte Russisch-Ecke mit gesichtetem bereits vorhandenem Material weiter aufgefüllt.

Anfänglich bestückt wurde nun auch die im eigenen Revier angelegte Georgisch-Ecke; und zwar:

  • Eine Datei zum Erlernen des georgischen Alphabets
  • Ein Gedicht von Galaktion Tabidse; georgisches Original mit kommentierter wortwörtlicher Übersetzung und zusätzlich noch literarischer Nachdichtung
  • Zwei Texte von mir, jeweils deutsches Original und parallel von Elene Nanitaschwili erstellte georgische Übersetzung

Ein kurzes Schlaglicht auf die Entstehung einer dieser Übersetzungen findet man hier.

♦♦♦

Diese beiden ursprünglich im Frankschen Sprachenportal und nun im Klamurke-Revier beheimatete Sprachenseiten, die russische und die georgische, waren vorgesehen, in einen größeren, in stockender Vorwärtsbewegung sich wandelnden Arbeitszusammenhang integriert zu werden.

Vielleicht werden sie es noch; keine Ahnung. Aber eben zu diesem Zwecke hab ich sie neu aufgebaut.

Aufgrund der zunehmenden sozialen Atomisierung haben abseits des offiziellen Marktgeschreis sich entwickelnde Arbeitszusammenhänge kaum noch eine Chance; und selbst wo es anfängt, sich zu konsolidieren, passiert garantiert irgendwas Unerwartetes oder einfach bloß Absurdes, welches das sich konsolidierende wieder auseinanderjagt.

Die allgemeine soziale Atomisierung wird verstärkt und verkompliziert durch die derzeitige politische Situation. Was unser tiflisser Team betrifft, so sind wir restlos alle Putinversteher (wie der deutsche Pöbel in seinem grotesk-dämlichen Neudeutsch unsere Geistesart zu benennen pflegt). Die sich verhärtenden Fronten machen, eben, alles noch viel komplizierter, als es eh schon ist.

Elena, die begabteste und konsequenteste von uns allen, schlägt sich mühsam als Putzfrau durchs Leben. Jemal hat seine Familie der Obhut seiner Schwiegereltern anvertraut und versucht nun sein Glück in Schweden (ausgerechnet in Schweden; aber es hat sich nun mal so ergeben). Goga genießt als Theaterregisseur immerhin gewisse Anerkennung und kann sich irgendwie halten. Und so weiter…

Wir hoffen, daß wir irgendwann die Ruhe und Muße finden, die abgebrochene gemeinsame Arbeit wieder aufzugreifen…

Letzteres nur so nebenbei.

♦♦♦

Sonst?

Der Sprüche-Ordner wird, meist zwischendurch während dem zweiten und dritten Morgenespresso, weiter aufgefüllt; und weiter kann man sich frei bedienen und das Zeug, so man will, frei veröffentlichen.

Unser Kollege Wilhelm von Dorten veröffentlicht ab und zu was in seinem Blog. Zuletzt war das "Über Moral, politische Korrektheit und sonstige Unarten".

Auch im Klamurkischen Blog erscheint ab und zu wat; die Titel der beiden letzten Veröffentlichungen lauten "Vom Integrieren" und "Herumstochern in belanglosem Alltagsschwachsinn"

Und was es sonst alles noch so gibt

♦♦♦

So isses

Dorten_gewaehlte_Buergermeister

среда, 11 марта 2015 г.

Fortsetzung Sprachenportal

Gogol

(Ein Zitat von Nikolai Gogol)

Doppelnas

Die Sache mit dem Sprachenportal habe ich mir nun überlegt:

Mit der Russischecke mache ich weiter; bereits erstellte Materialien zu einer Reihe weiterer Sprachen (Georgisch, Polnisch, Spanisch, Französisch) veröffentliche ich, ohne die Absicht, noch was hinzuzufügen, unter eigenem Dach.

Ein paar Leute sind da, für die das interessant ist; und für die mach ich det; und sollten es noch mehr werden, so mach ich es auch für die Hinzukommenden.

Und sollten sich wieder Zusammenhänge herausbilden, in welche sich sowas integrieren läßt, so würde ich es integrieren (manches läßt sich doch tatsächlich über weitere Strecken hin durchziehen, ohne daß es gleich auseinanderkracht).

♦♦♦

Eingebaut ist das Ganze in der klamurkischen Sprachen-Ecke.

Die wichtigsten russischen Materialien sind bereits umgezogen. Hab die Sachen, etwas zurechtgemacht, in PDF-Dateien verwandelt. Das ging schnell und schmerzlos und hat für den Leser außerdem den Vorteil, daß es sich bei Bedarf leicht ausdrucken läßt.

Da findet man denn eine Datei zum Einüben des russischen Alphabets; Liedtexte von Wladimir Wyssozki und sonstige russische Lieder; jeweils russischer Originaltext mit Betonungszeichen, kommentierter deutscher Übersetzung und Link, wo man es sich anhören kann.

Dann Auszüge aus den Memoiren von Schulgin, wo man sich ein Bild machen kann, was in den Anfängen der Februarrevolution in Petersburg so los war; und vieles andere mehr.

Findet man hier.

Die Seiten für den Umzug der übrigen erwähnten Sprachen sind angelegt; aber da ist noch nix drauf.

Kommt noch.

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So isses

 Vysozki_Cook

пятница, 6 марта 2015 г.

Weiter zerfallendes

MIG

In Podgorica, Nähe Flughafen, herumstehende Überreste eines einstigen Düsenjägers

Doppelnas

Ach so, ja…

Das russische Sprachenportal http://www.franklang.ru/ wird umgebaut; und wir haben abgesprochen, daß die deutsche Filiale und meine deutschrussische Literaturseite nicht mehr integriert werden.

Am 12. März werden beide aus dem Netz verschwinden.

***

Die Zusammenarbeit begann vor zehn Jahren. Als Versuchsballon starteten wir, unter ganz banaler Nutzung der Tatsache, daß ich manche Sachen je in deutscher und russischer Version schreibe, die zweisprachige Literaturseite, wo man PDF-Dateien herunterladen konnte mit unkommentiert nebeneinandergestellten deutschen und russischen Texten.

Später kam dann die eigentliche deutsche Filiale hinzu, wo für deutschsprachige Sprachenlernende fremdsprachige Texte kommentiert und mit Verständnishilfen veröffentlicht wurden. Im Gegensatz zum Hauptportal war die deutsche Filiale allerdings mit recht begrenztem Sprachenangebot. Eine sehr reichhaltige zügig wachsende Russischecke gab es (fast alles von mir selbst), eine zwar nicht reichhaltige, aber auch nicht uninteressante Georgisch-Ecke (was damit zusammenhängt, daß die deutsche Filiale während meines Aufenthalts in Tbilissi richtig am Aufblühen war), ein paar spanische Sachen, größere Mengen Polnisch.

Und sonst noch ein paar Kleinigkeiten, die mir grad nicht einfallen.

***

Als Ersatz für die zweisprachige Literaturseite (so jemand sich dafür interessieren sollte) existiert schon seit langem die Literaturecke in der "Klamurke". Russische Versionen sind in den Menüs verlinkt; desgleichen allfällige Übersetzungen in weitere Sprachen. Verstreute russische Texte, zu denen es keine deutschen Entsprechungen gibt, findet man in der russischen Literaturecke.

***

Hatte mich zunächst entschlossen, in der "Klamurke" einen Bereich aufzumachen, wo ich die interessanteren Materialien für Russischlernende neu veröffentliche; inzwischen bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, ob ich die Arbeit auf mich nehmen werde, da ich mir nicht sicher bin, ob jemand das braucht.

Werd es mir noch überlegen.

Die Belletristik-Texte schreib ich sowieso; desgleichen die verschiedenen Anmerkungen und Kommentare. Und veröffentliche sie. Das ist was anderes.

Das mit den Lehrmaterialien geht mehr in Richtung Dienstleistung; und eine solche Dienstleistung ist witzlos, wenn sie nicht gebraucht wird.

***

Vor bald zwei Jahren hatte ich die Absicht, das deutsche Sprachenportal in ein deutschrussisches Verlagsprojekt zu integrieren; in solchem Zusammenhang hätte das Sinn gehabt.

Und das hätte – wovon ich auch jetzt noch überzeugt bin – funktionieren können.

Aber es krachte zusammen.

Und nach und nach denn auch die einzelnen Komponenten.

Iss aber egal.

♦♦♦ 

Von den Umständen und auch von verschiedenem Volks wird mir nahegelegt, mich um die russischen Bücher, die bei jenem zusammengekrachten Projekt immerhin gedruckt wurden, zu kümmern.

Die wurden, trotz richtiger ISBN, nicht im deutschen Buchhandel integriert. Eine kleinere Sendung wurde nach Tbilissi geschickt, eine andere nach Montenegro; und der Rest liegt bei einer deutschen Bekannten unterm Bett.

Werd mich wohl drum kümmern müssen. Geht nicht anders.

***

Die deutsche Auflage ist richtig im Buchhandel integriert; laut vom Verlag vor anderthalb Jahren erhaltenen Information besteht keine Nachfrage.

Warum sollen diese Bücher sich auch verkaufen; nich? Es gibt so viele Bücher auf der Welt; und alle können sie nicht verkauft werden.

Der größte Teil der von mir damals im Rahmen des Verlagsprojekts finanzierten Auflage liegt neben der russischen Auflage unter ebenjenem Bette.

***

Dann bin ich aber da noch bei Yasni registriert; und die schicken mir regelmäßig Übersichten, wann wo unter welchen Umständen mein Name im Internet auftaucht; und auf diesem Wege erfahre ich in unregelmäßigen Abständen, daß wieder diese oder jene Buchhandlung oder Onlinebuchhandlung jenen deutschen vom Pferde geschubsten König in ihr Angebot aufgenommen hat. Darunter sogar Thalia. Ganz egal wie schlecht das Buch sich verkauft, und bei all meiner Naivität in geschäftlichen Dingen – aber die paar Bücher, die vor dem Zusammenbruch an den Buchhandel überführt wurden, müßten im Zuge dieser Entwicklung längst aufgebraucht sein.

Wir hatten abgemacht, daß allfällige Bestellungen aus dem Buchhandel an meine Bekannte weitergeleitet werden; die holt die benötigten Bücher dann unter ihrem Bette hervor und bringt sie zur Post.

Aber bei ihr hat niemand sich gemeldet.

Bei der letzten Information von Yasni guckte ich mir immerhin das Angebot der verlinkten Buchhandlung mal an. Und mußte zu meiner Überraschung zwei Exemplare des vom Pferde geschubsten Königs sehen; eines davon mit deutlich dunklerem Umschlag.

Schon recht merkwürdig; nich?

Ich sollte mich drum kümmern.

Aber ich hab nicht die geringste Lust, mich darum zu kümmern.

Mist, verfluchter.

***

Der russische Linie werd ich mich wohl noch widmen; bin da auch nicht ganz so isoliert und aufg'schmissen.

***

So isses.

Doppelbild

вторник, 10 февраля 2015 г.

Blödsinniges

versinkende Schiffe

Doppelnas

Lange wurde hier nix mehr eingetragen.

Was damit zusammenhängt, daß wenig aktualisiert wurde.

Ursprünglich ging es in diesem Aktualisierungsblog hauptsächlich um neues Material im Sprachenportal und in der damit verbundenen deutschrussischen Literaturseite.

Da war ja eine Zeitlang tatsächlich einiges los.

Jetzt nimmer. Laufen tut da seit vielen Monaten überhaupt nix mehr.

♦♦♦

Ich hatte da doch so'n deutschrussisches Verlagsprojekt angeleiert, in welchem dieses Sprachenportal eine gewisse Rolle hätte spielen sollen. Wenn das ans Laufen gekommen wäre, wäre es erst richtig losgegangen.

Aber das Verlagsprojekt krachte, nach kurzem Anlauf, vor anderthalb Jahren (oder wie lang es auch her sein mag; egal; hab kein Zeitgefühl mehr) zusammen. Und nun ging es nicht nur nicht richtig los mit Sprachenportal und dem Drumherum, sondern kam völlig zum Erliegen.

Im Dezember vorletzten Jahres begann dann – wie in letztem Eintrag erwähnt – ein neuer Anlauf in Zusammenarbeit mit einem in Deutschland basierten russischen Verlag. Nach unbestimmtem Vorgeplänkel wurde mir dann deutlich, daß hier auf literarischer Ebene ein nicht ganz sauberes gegen Rußland gerichtetes Spiel beabsichtigt war. Vermutlich nicht allzu schlimm; aber ich wollte trotzdem nicht mitspielen. Und zog mich kommentarlos zurück. Nun; es gab da noch einiges Andere; doch damit hätte ich fertig werden können. Aber alles zusammen war mir zuviel.

Seitdem läuft in der Richtung gar nix mehr.

♦♦♦

Manchmal kommt mir der Gedanke, das umfassendere Anliegen, welches dem Verlagsprojekt zugrundelag, unter veränderten Bedingungen doch wieder aufzugreifen.

Und die Bedingungen haben sich, dank dem in der Ukraine ausgebrochenen Chaos und sonstigen Annehmlichkeiten, schon gar sehr verändert.

Hätte aber nur Sinn, wenn man die Sache in Rußland basieren würde; und im Moment hab ich keine Ahnung, wie man das machen sollte.

Und außerdem hab ich den Eindruck, daß der Zeitpunkt, an dem eine solche Verlagsgründung wirklich Sinn gehabt hätte, sowieso verpaßt wurde.

Wie so vieles im Laufe der Jahre verpaßt wurde…

Macht aber nix. Soll's laufen, wie es läuft.

Vor Allem in Europa werden die Leute wohl bald andere Sorgen haben, als Bücher zu lesen. Womit ich nix gegen Bücher sagen will.

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Mein Scherflein beitragend zum Widerstand gegen die wild dahinlügenden westlichen Medien, hab ich in den Anfängen der Ukraine-Krise Information aus der russischsprachigen Presse übersetzt und im Blog veröffentlicht, und hab auch fleißig kommentiert.

Das ist jetzt nicht mehr nötig. Dank deutschem RT und sonstigen deutschsprachigen Quellen gibt es für diejenigen, die sich informieren wollen, genügend Möglichkeiten, solches zu tun. Und wer den westlichen Medien immer noch glaubt – dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

Eigentlich hätte ich die Hände frei für Konstruktives. Ich seh auch einiges, was zu tun wäre; aber ich komm nicht so recht ran.

♦♦♦

Schreiben tu ich hauptsächlich, wie es sich grad ergibt, ernstgemeinte aphoristische Anmerkungen, die ich kreuz und quer verteile, oder auch zutiefst unernst gemeintes.

Indem ich dem gedankenlos dargelebten Weltenblödsinn bewußt ausgearbeiteten Höheren Blödsinn entgegensetze, zeige ich Ersterem wieauch mir selbst, daß ich besser bin und stärker.

Und mein Leben während der letzten Monate bestand hauptsächlich in einem Kampf wohldurchdachter ästhetisch ausgestalteter Absurdität gegen die gedankenlose Absurdität unserer Zeit.

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Bloedsinn Während des frühmorgendlichen Espressotrinkens verarbeite ich manchmal solche Weisheiten zu Textgraphiken. Das geht ganz schnell und einfach; pro Graphik im Durchschnitt zwischen 1,3 und 2,1 ZEDEULDT. (ZEDEULDT: Zeiteinheit, definiert durch die Zeit zwischen Einschalten der Espressomaschine und Leeren der Tasse).

Über dieses Link kommt man in einen Dropbox-Ordner, wo solche Graphiken abgeladen werden; man kann sich da frei bedienen; kann sie in sozialen Netzwerken veröffentlichen, über den Schreibtisch hängen oder dem Nachbarn an die Tür; oder was immer man sonst damit machen will.

♦♦♦

Was gibt es sonst noch außer Textgraphiken?

Ach so ja… Verstreutes Ernstes und Unernstes im Klamurkischen Blog und in der "Klamurkosophie privat". Wieauch jede Menge unernsten Zeugs in der Belletristik-Ecke der Klamurke.

Da fallen mir grad so auf Anhieb zweie ein:

Achilles, die Schildkröte und die fünfzehn Dackel (ein sehr kurzes Gedicht mit sehr langem und sehr lehrreichem Kommentar)

Die Nacktschnecke (ein nicht eben kurzer Prosatext mit fast genau so langem Vorwort und etwas kürzerem Nachwort).

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So weit mal dies.

Mal sehen, was die Zeiten uns noch bringen und was sich im Weiteren denn noch so veröffentlichen läßt.

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So isses

Paepste im Schilf_kl

суббота, 26 июля 2014 г.

Hürgokh, Obama und Puschkalenko

Krutikobama

Das Weltgeschehen ist ausgesprochen nervig.

Da man aber mitten drin steckt, kommt man nicht umhin, sich in allgemeinen Umrissen zu informieren, was alles so passiert und zu welchem weiteren Passieren es hintendiert.

Was schwierig ist.

Ich glaub, daß heutzutage ein braver Bürger, der sich von seinen Massenmedien, seinen Politikern und Promis seine Sicht auf die Dinge bilden läßt, nicht näher an der Wirklichkeit ist als ein im finsteren Mittelalter lebender braver Bürger, der sich die Erzählungen irgendeines Weltreisenden oder angeblichen Weltreisenden über irgendwelche Seeungeheuer anhört. Die damaligen Verfälschungen mögen sich von den heutigen Verfälschungen inhaltlich unterscheiden; dem Wesen nach ist die Wirklichkeitsferne genau die gleiche. Stellenweise eher schlimmer als damals.

Und so versucht man, sich in diesem Gewirr aus leichtsinnig oder bewußt verbreiteten Lügen, leichtfertig zusammengeschusterten oder bewußt suggerierten Mutmaßungen, Fakten und Faktenverzerrungen und erfundenen Fakten halbwegs zurechtzufinden.

Was die Ukraine und Rußland betrifft, so bin ich wenigstens mit Geschichte und Gegenwart dieser Gegenden einigermaßen vertraut, hab überall Kontakte, kenn die Sprache und kann mich umfassend genug informieren, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber trotzdem: nervig. Und angesichts der Unverschämtheit, mit der gelogen wird: übelkeitserregend. Zumindest in meinem Fall erregt es real Übelkeit: mir ist, bei ansonsten stabiler Gesundheit, nach Lektüre mancher Ergüsse manchmal ganz real zum Kotzen.

In diesen verrückten Zeiten schrieb ich alles Mögliche, nur fast alles fernab von dem, was ursprünglich geplant war.

So manches schreib ich in Facebook. Facebook ist für mich, unter anderem, eine Art ausgelagertes Notizbuch. Diese ausgelagerten Notizen führen nicht selten zu interessanten Unterhaltungen, welche zu einer weiteren Klärung der anklingenden Gedanken führen; manche werden später ausgearbeitet, die meisten vergessen.

Eine aufs Geratewohl zusammenkopierte Sammlung verstreuter Notizen:

♦♦♦

Warum niemand von "Obamaverstehern" spricht? Ich glaub, das ist eine Niveaufrage. Um sich ein Wortungetüm wie "Putinversteher" auszudenken und zu benutzen, muß schon sehr unterbelichtet sein; und ein solcher Grad an Unterbelichtung ist bei denjenigen, die zu Obama kritische Distanz wahren, eher selten anzutreffen (stört mich nicht, wenn man mich wegen dieser Darlegung als hochnäsig bezeichnet; ich seh das so und schaff es in der Kürze nicht, mich höflicher auszudrücken).

♦♦♦

In das "Brot und Spiele" sind, wie mir auffällt, vor Allem in Deutschland die Politiker selbst mit eingebunden: Als dümmliche Gladiatoren, welche durch ihr Getue die Bevölkerung von dem, was Sache ist, ablenken. Man schiebt alles auf Merkel, Gauck und Konsorten, ärgert sich über sie, karikiert sie, oder verehrt sie; sogar sie selbst halten sich für wichtig und merken nicht, daß sie nichts sind als dümmliche Gladiatoren, deren Aufgabe einzig darin besteht, die Bevölkerung von dem, was Sache ist, abzulenken.

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Brodelnde Gerüchteküche um den Flugzeugabsturz in der Ukraine. Nur bei den zentral gesteuerten westlichen Medien wohltuende Klarheit: Das haben die Russen gemacht. Durchstöbern der Einzelheiten ihrer Ergüsse erspar ich mir; glaub aber nicht, daß sie sich sonderlich anstrengen müssen: Wer ihnen nach dem monatelangen überzogenen Herumgelüge jetzt noch glaubt, der glaubt restlos alles. Einfach ein paar Behauptungen aufstellen, und schon werden sie geschluckt. Und wer sie nicht schluckt – ja nu, denen ist sowieso nicht zu helfen; um die kümmert man sich, wenn eine entsprechende Machtbasis geschaffen ist.

♦♦♦

Eine Umfrage der deutschen Tagesschau:

"Mehrere deutsche Politiker fordern einen Boykott der Fußball-WM 2018 in Russland. Sie erhoffen sich dadurch eine Änderung der Ukraine-Politik und die Förderung von Bürgerrechten in dem Land. Andere halten eine solche Maßnahme vier Jahre im Voraus für sinnlos. Was meinen Sie?"

Was ich dazu meine?

Daß das reine Heuchelei ist und daß man durch Teilnahme an der Umfrage die Heuchelei verharmlost und sie als etwas Berechtigtes anerkennt.

Manchmal, immer häufiger, erleichtere ich mich durch Verfassen von Höherem Blödsinn, um dem wirren Weltenblödsinn bewußt gestalteten eigenen Blödsinn entgegenzuhalten.

Durch solches Tun schaufle ich den sich anhäufenden Schrott beiseite und schaffe Raum für Aufbauendes.

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Zufällig ergab es sich, daß ich verstreutes Material studierte über die ukrainischen Schulbücher, welche eine ganze Generation oder mehr versauten. Menschen mit ungenügender innerer Widerstandskraft wurde dadurch ein gar merkwürdiges Weltbild vermittelt, dank welchem sie nunmehr willig als Rädchen in all diesem widermenschlichen Schwachsinn mitlaufen können.

Für mich war das wichtig, da dadurch einiges verständlicher wurde; und da ich es für wichtig hielt, übersetzte ich eine Überschau über die ukrainischen Schulbücher ins Deutsche; ein PDF mit dieser Übersetzung kann man hier herunterladen.

Natürlich überhaupt nicht lustig.

In Zusammenhang mit dieser Thematik erlebte ich, wie von ukrainischer Seite aus der russische Nationaldichter Puschkin wie folgt dargestellt wurde (geb das Zitat in deutscher Übersetzung wieder):

“Und Puschkin ist nicht euer Schriftsteller, er ist Äthiopier und zur Hälfte Jude, und sogar sprach er nur Französisch, und Russisch verstand er nur mit Hilfe eines akademischen Wörterbuchs.”

Hier beginnt das nun schon, ganz von selbst, lustig zu werden.

Mich beschäftigte nun im weiteren Frage, auf welche Weise die russische Gesamtausgabe der Werke jenes der russischen Sprache nicht mächtigen Puschkin zustandekam.

Der Weg war schnell gefunden; eine entsprechende Abhandlung verfaßte ich in Russisch, die ich vor kurzem dann auch ins Deutsche übersetzte; die deutsche Übersetzung findet man hier: Puschkalenko und Puschkin.

♦♦♦

Und schließlich, als ich überhaupt nicht mehr wußte, wie ich mich aus all diesem Schrott herausretten soll, kam es zu der Begegnung zwischen Hürgokh und Obama.

Ihre ersten Treffen fanden, für mich unerwartet und überraschend, statt in meinem ausgelagerten Facebook-Notizbuch.

Als ich mich dann von meiner Überraschung erholt hatte, wurden sie teilweise in ausgearbeiteter Form in der Klamurke berücksichtigt.

Obama ist neu in der Klamurke. Neben vielem anderem wissen wir von ihm, daß er Angst hat vor Putin und vor Nässe und daß er, wenn er naß wird, immer Schnupfen bekommt. Hürgokh ist schon seit längerem dabei; doch obwohl er schon seit längerem dabei ist, wissen wir von ihm fast überhaupt nichts.

Man findet die beiden in der Prosa-Ecke der Klamurkischen Belletristik; irgendwo in der Mitte der Linkleiste ist die Unterabteilung "Obama und Hürgokh".

Da sind zuerst Texte aufgelistet, wo wir Hürgokh ohne Obama antreffen; darunter auch einiges Älteres; und weiter dann die beiden zusammen.

  • Der Abfallkübel
  • Obama am Wasserfall
  • Obama im Brunnen
  • Obama im Kirschbaum
  • Obama und die Pfütze
  • Obamas Marsfahrt

Das ist doch gut; oder? Und da in solchem Maße bedeutende Persönlichkeiten, wenn sie sich schon mal getroffen haben, zweifellos auch noch weitere bedeutende Abenteuer erleben werden, kommt mit der Zeit sicher noch einiges hinzu.

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Auch sonst wurde noch eine ganze Menge geschrieben und verfasset; eigentlich erstaunlich.

Erwähnt sei noch die autobiographische Abhandlung

Absurdologie oder Die Rache des verwirrten Realisten

und dann machen wir Schluß mit der Auflistung.

Weiteres ein andermal

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So isses